Neue Allgemeinverfügung

Überraschend: Hotspot MK passt Corona-Regeln an - gültig ab heute

Schnelltest Märkischer Kreis
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Der Märkische Kreis setzt bei körpernahen Dienstleistungen weiterhin auf Schnelltests.

Der Märkische Kreis überraschte am Mittwoch-Nachmittag mit einer Anpassung der Allgemeinverfügung. Inhalt der Änderung ist die Vorgehensweise bei körpernahen Dienstleistungen.

Märkischer Kreis - Friseure im Märkischen Kreis dürfen in bestimmten Fällen nach wie vor Selbsttests nutzen. Bei körpernahen Dienstleistungen, bei denen durchgängig eine Maske getragen wird, sind weiterhin Selbsttests zulässig. Der Kreis hat seine Allgemeinverfügung angepasst. Selbst- und Schnelltests bleiben eine wichtige Grundlage für die Beibehaltung der Öffnungen. (News zum Coronavirus im MK)

Märkischer Kreis: Neue Corona-Regeln im Hotspot

Im Märkischen Kreis liegt weiterhin ein diffuses Infektionsgeschehen vor. Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, hat der Kreis in einer Allgemeinverfügung bereits weitere lokale Maßnahmen über die am Freitagmittag aktualisierte Coronaschutzverordnung des Landes NRW hinaus veröffentlicht. In der Allgemeinverfügung ging es unter anderem um lokale Regelungen für körpernahe Dienstleistungen und Friseure.

In den vergangenen Tagen hat die Kreisverwaltung auf verschiedenen Wegen viele Rückmeldungen erhalten. Um pragmatische Lösungen für die jeweiligen Branchen, unter anderem das Friseurhandwerk, zu gewährleisten, hat der Märkische Kreis in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium seine Allgemeinverfügung für den Bereich der körpernahen Dienstleistungen angepasst. Gleichzeitig stehen weiterhin der Schutz der Beteiligten und die Unterbrechung der Infektionsketten im Mittelpunkt.

Hotspot MK: Pragmatische Lösungen wurden gefordert

Der Allgemeinverfügung des Kreises zufolge gelten ab Donnerstag, 1. April, folgende Auflagen für zulässige körpernahe Dienstleistungen und Friseure, wenn sowohl vom Kunden als auch von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dauerhaft eine Maske getragen wird:

In diesem Fall ist von den Besucherinnen und Besuchern bzw. den Kundinnen und Kunden unmittelbar vor Ort – in Anwesenheit des Personals – ein Selbsttest durchzuführen. Dieser muss während der Dienstleistung aufbewahrt werden. Alternativ kann ein maximal 24 Stunden alter Schnelltest vorgelegt werden, der an einer zugelassenen Teststelle durchgeführt wurde.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen alle zwei Tage einen Selbst- oder Schnelltest machen.
In den Fällen, in denen nicht durchgängig eine Maske getragen wird, bleibt es aufgrund der Regelungen in der CoronaSchV dabei, dass für die Inanspruchnahme der Dienstleistung eine Bestätigung über einen negativen Schnelltest einer anerkannten Teststelle vorgelegt werden muss. Auch die Beschäftigten benötigen in diesem Fall alle zwei Tage eine entsprechende Bestätigung.

Freude bei Friseur-Innung

Auch die Kreishandwerkschaft Märkischer Kreis hat inzwischen reagiert. „ Mit großer Erleichterung ist seitens der Friseur-Innung Märkischer Kreis die Nachricht aufgenommen worden, dass die heimischen Friseurbetriebe auch weiterhin sowohl Schnelltests als auch Vor-Ort-Selbsttests ihrer Kunden akzeptieren dürfen. Ursprünglich sollte diese Regelung zum 01.04. dieses Jahres auslaufen. Diese wurde mit heutiger Allgemeinverfügung des Märkischen Kreises wieder außer Kraft gesetzt“, heißt es in der Pressemitteilung.

Nunmehr werde das bewährte und flexible System beider Testvarianten fortgeschrieben. Alle Betriebe können wie gewohnt weiterarbeiten. „Dies ist eine gute Nachricht für das Friseurhandwerk, aber auch für die vielen Kundinnen und Kunden“, so Obermeister Achim Schilling und Geschäftsführer Dirk H. Jedan von der Friseur-Innung Märkischer Kreis.

Die Anpassung der Allgemeinverfügung.

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