Giftstoffe: Entwarnung auf Bolzplätzen

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Der Bolzplatz an der Buckesfelder Straße war mit giftigen Stoffen belastet, die inzwischen aber entfernt wurden.

Lüdenscheid -  Die Befürchtung, neben dem Bolzplatz an der Richard-Schirrmann-Realschule könnten weitere Sportplätze dieser Art mit giftigen Schadstoffen belastet sein, haben sich nicht bestätigt.

Das teilte Hans Jürgen Badziura, Fachdienstleiter für Umweltschutz und Freiraum, gestern auf Anfrage der Redaktion mit. „Glücklicherweise musste nur der Platz an der Buckesfelder Straße abgeräumt und der mit Arsen und Blei vergiftete Boden auf einer speziell dafür zugelassenen Deponie entsorgt werden“, sagte Badziura. 

Die Belastung war zu Beginn des vergangenen Jahres mehr durch Zufall entdeckt worden. Die Fläche soll, wie berichtet, für den Neubau eines Kindergartens genutzt werden.

Beim Beginn des Bolzplatzrückbaus tauchte der giftige Fund auf. Der Asche-Belag wies einen höheren Blei- und Arsengehalt auf als zulässig. Der Bolzplatz wurde daraufhin sofort mit einem Bauzaun abgesperrt, um eine weitere Nutzung auszuschließen.

Gleichzeitig tauchte die Frage auf, ob auch weitere Plätze mit Schwermetallen belastet sind – obwohl Lieferanten seit Jahrzehnten verpflichtet sind, Schadstoffgrenzwerte zu berücksichtigen, wie Badziura im Ausschuss für Stadtplanung und Umwelt betont hatte.

„Wir haben alle weiteren 27 Bolz- und Sportplätze überprüfen lassen. Weitere Funde gab’s zum Glück nicht“, erklärte Doris Ammelt vom Fachdienst.

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