Klimaschutz und Agenda zwei verschiedene Bereiche

Lüdenscheids Klimaschutz-Managerin Sonja Eisenmann.

LÜDENSCHEID ▪ Mit dem Weggang der Gleichstellungs- und Agendabeauftragten Elisabeth Wilfart sucht die Stadt nun nicht nur für die Pflichtaufgabe eine Nachfolgerin, sondern auch für die Agendaaufgaben.

Dass Lüdenscheids neue Klimaschutz-Managerin Sonja Eisenmann angesichts vieler Schnittstellen diese Aufgabe „mal eben“ mit übernehmen könnte, sei nicht möglich, betont Hans Jürgen Badziura vom Fachdienst Umweltschutz und Freiraum. Nicht nur, dass sie für weitere Aufgaben „gar keine Zeit“ hätte – viel entscheidender sei vielmehr, dass sie nur Aufgaben erledigen dürfe, die der vom Bund geförderten Stelle entsprächen. Alles andere sei sogar förderschädlich, betont Badziura.

Dass Sonja Eisenmann viel zu tun hat, zeigt ein Blick auf die Aufgabenbeschreibung. Die reicht vom Erstellen eines Klimaschutzkonzepts bis zum Aufbau eines City-Verleihsystems für Elektrofahrräder. Auch das Thema autofreie Sonntage steht auf ihrer Liste – „für nächstes Jahr“. „Dafür muss es etwas mehr Vorlaufzeit geben“, findet Eisenmann, die erst seit wenigen Wochen im Dienst ist, sich einarbeiten und um die Famo kümmern muss.

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