Übergriffe im Linienbus: Schüler sorgt für mächtig Ärger

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In einem Bus der MVG sorgte ein Jugendlicher am Donnerstag für eine Menge Ärger.

Lüdenscheid - Ein etwa 16 Jahre alter Schüler hat am Donnerstagmorgen an der Parkstraße für eine Menge Ärger gesorgt – und darf sich offenbar schon mal auf die strafrechtlichen Konsequenzen seines üblen Benehmens vorbereiten.

Der Jugendliche war gegen 8 Uhr mit Freunden in einem MVG-Bus der Linie 47 auf der Parkstraße unterwegs. Laut Polizeibericht fielen die Jungs dem Fahrer durch aggressives Verhalten auf. 

Einer Schüler trug keine Mund-Nasen-Maske und stach durch sein Benehmen besonders aus der Gruppe heraus. Beim Ausstieg an der Haltestelle vor der Hauptschule Stadtpark, teilt die Polizei weiter mit, zerfetzte der junge Mann das Flatterband der Corona-Absperrung und stieg verbotenerweise vorne aus. 

Dabei beschimpfte er den Busfahrer mit den Worten „Du Hurensohn, ich ficke dich, ich bringe dich um.“ 

Schon etwa 35 Minuten später, als der ohnehin schon verunsicherte MVG-Fahrer auf der Rücktour war, stand derselbe Schüler schon wieder an der Haltestelle, in seiner Nähe hielten sich laut Polizeipressestelle auch einige Lehrer der Schule auf. 

Als der Bus stoppte, traten der Aggressor und zwei weitere Jugendliche gegen den Wagen. Der 16-Jährige bedrohte den Fahrer bei dieser Gelegenheit erneut mit unflätigen Bemerkungen. 

Den Busfahrer nahmen die Übergriffe so mit, dass er sich Minuten später von der Leitstelle ablösen ließ. Das bestätigte auch der Pressesprecher der MVG, Jochen Sulies. Der Kollege sei aufgrund der psychischen Belastung durch den Vorfall für „einige Tage außer Dienst“ – und habe Strafanzeige bei der Polizei erstattet. 

Die hat nun Ermittlungen aufgenommen, um den jungen Aggressor zu stellen. Dazu werden unter anderem die Aufnahmen der Videoüberwachung aus dem Bus ausgewertet.

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