Archivierte Schützen-Schätze

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Stadtarchivar Tim Begler packte gestern zusammen mit Nina Koch die Unterlagen ein.

Lüdenscheid - Archivierte Schätze der Lüdenscheider Schützengesellschaft 1506 (LSG) wurden jetzt gesichtet und verpackt für den am Dienstag bevorstehenden Transport ins Stadtarchiv.

Vorbildlich strukturierte Unterlagen hat Tim Begler, Leiter des Stadtarchivs, im Aktenraum der LSG vorgefunden. Wie Friedrich Karl Schmidt, Vorsitzender der LSG, sagte, sei dies der unermüdlichen Arbeit von Paul Dunker und Rita Schoska zu verdanken: „Sie haben das bis zum Ende des Jahres 2005 geführt, und bis dahin wird es auch ans Archiv übergeben.“ Mitentscheidend für die Überführung der Dokumente ins Stadtarchiv war für den Vorsitzenden der LSG eine Aufbewahrung nach dem Stande modernen Archivwesens. Die komplette Baugeschichte der Schützenhalle, die lange Geschichte, die eben auch das Auf und Ab der Schützengesellschaften auch aus dem westfälischen Raum enthalte, solle der Nachwelt erhalten bleiben. Dies gewährleiste eine Unterbringung der Dokumente bei der Stadt. Für Mitglieder der LSG seien die Unterlagen weiterhin frei zugänglich. Begler gab zudem an, dass bei Interesse von außen die Zustimmung der LSG eingeholt werden müsse. Zugleich hob er hervor, dass es sich mit der jetzt erfolgenden Übergabe der Akten keinesfalls um eine Schenkung handle, vielmehr um ein Depositum. „Dies soll ein erster wichtiger und wertvoller Schritt bleiben“, sagte der Leiter des Stadtarchivs. Er sei stolz darauf, dass einer der ältesten und wichtigsten Vereine der Stadt, der die Geschichte der Stadtgesellschaft widerspiegle und zudem mit dem Stadtbild prägenden Bau der Schützenhalle verbunden sei, seinen Bestand der Stadt anvertraue.

Neben Begler und Schmidt waren auch die Archivmitarbeiterinnen Nina Koch und Christin Spangenberg sowie ehrenamtliche Helferinnen der LSG, Margot Bockemühl und Heide Hohage am Verpacken der Unterlagen beteiligt. Allein rund dreißig große Umzugskartons voller Dokumente wurden versandfertig gemacht. - usc

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