"Mission to Zero"

Überdachte Parkplätze: Unternehmen im MK erhält Preis

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Lüdenscheid - Die Busch-Jaeger Elektro GmbH erhält für das Projekt „Mission to Zero“ den Deutschen Solarpreis 2019 in der Kategorie „Industrielle, kommerzielle oder landwirtschaftliche Betriebe/Unternehmen“. Die hiesige Niederlassung ist der erste nahezu CO2-neutrale Standort von ABB in Deutschland.

Die Busch-Jaeger Elektro GmbH erhält für das Projekt „Mission to Zero“ den Deutschen Solarpreis 2019 in der Kategorie „Industrielle, kommerzielle oder landwirtschaftliche Betriebe/Unternehmen“. Damit zeichnen der Verein Eurosolar und EnergieAgentur.NRW den ersten nahezu CO2-neutralen Fertigungsstandort von ABB in Deutschland aus, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Rund 70 Bewerber aus zahlreichen Wirtschaftsbereichen hatten sich in diesem Jahr für den Deutschen Solarpreis beworben, der jährlich ausgeschrieben wird.

Lothar Schneider, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW, betonte bei der Preisverleihung im Wissenschaftspark Gelsenkirchen: „Projekte wie das der Busch-Jaeger Elektro GmbH [...] zeugen von einem Fortschrittsdenken, welches für die Energiewende in NRW und der ganzen Bundesrepublik dringend gebraucht wird.“

Entgegengenommen wurde die Auszeichnung von Adalbert Neumann (Vorsitzender der Geschäftsführung von Busch-Jaeger), Christiane Schulte (Leiterin Marketing und Kommunikation), Lucas Bergmann (Facility-Management und Energiemanagement) und Dieter Georgi (Leiter Facility-Management).

„Die Verleihung des Deutschen Solarpreises würdigt die Konsequenz, mit der das ambitionierte Projekt in nur zwei Jahren geplant, konzipiert und umgesetzt wurde – und das ohne öffentliche Förderung,“ kommentierte Adalbert Neumann die Auszeichnung.

Die Leistungsfähigkeit der Photovoltaikanlage sei beeindruckend: „Sie liefert pro Jahr rund 1100 MWh an klimaneutralem Strom. Überschüssige Energie wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist und trägt damit zur Versorgung mit nachhaltig produzierter Energie bei.“

An seinem ersten nahezu CO2-neutralen Fertigungsstandort in Deutschland setzt ABB auf die Verbindung der Photovoltaik mit einem intelligenten Energiemanagementsystem. Die rund 7300 Quadratmeter große, über den Parkplätzen des Busch-Jaeger-Firmengeländes installierte Photovoltaikanlage kann an Sonnentagen bis zu 100 Prozent des Strombedarfs decken.

In Verbindung mit einem Blockheizkraftwerk können sogar rund 14 Prozent mehr an Energie erzeugt werden, als am Standort benötigt wird. Zukunftsthemen wie Energieeffizienz und intelligente Vernetzung standen auch im Fokus der Messepräsentation von Busch-Jaeger auf der IFA in Berlin.

Bereits zum sechsten Mal hatte der Lüdenscheider Marktführer für Elektroinstallationstechnik in Halle 2.2 seinen rund 420 Quadratmeter großen Messestand aufgebaut. Busch-Jaeger nutzte die IFA auch als Plattform für eine bunte 140-Jahre-Geburtstagsparty. Bei Livemusik mit der Kölner Band „Joshville“ wurde eine große Geburtstagstorte angeschnitten und an die Messegäste verteilt

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