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Über dem Schnitt: So viele Einkommensmillionäre gibt es in Lüdenscheid

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Von: Leon Malte Cilsik

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Zahlreiche Banknoten von 10, 20 und 50 Euro liegen sortiert auf einem Tisch.
Lüdenscheid belegte mit seiner Millionärsdichte 2018 Rang 89 von insgesamt 307 Städten und Gemeinden in NRW, deren Zahlen veröffentlicht wurden. © Monika Skolimowska/dpa

In NRW steigt laut einer neuen Untersuchung die Zahl der Einkommensmillionäre. Lüdenscheid liegt dabei über dem Landesdurchschnitt, eine weitere Stadt im Märkischen Kreis verpasst sogar nur knapp die Top-Drei.

Lüdenscheid – 2018 gab es in NRW 174 mehr Einkommensmillionäre als noch ein Jahr zuvor. Das geht aus einem kürzlich veröffentlichten Bericht von Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) hervor. Demnach ergab sich für 2018 ein Landesdurchschnitt von 3,3 Millionären pro 10 000 Einwohner (2017: 3,2). Ein Wert, den Lüdenscheid toppen kann – eine weitere Stadt im Märkischen Kreis verpasst sogar nur knapp eine landesweite Top-Drei-Platzierung.

Lüdenscheid liegt mit seiner Millionärsdichte über dem landesweiten Durchschnitt: Mit insgesamt 29 Einkommensmillionären waren es 4,0 pro 10 000 Einwohner. Die Bergstadt belegt mit dieser Anzahl Rang 89 von insgesamt 307 Städten und Gemeinden in NRW, deren Zahlen im Bericht veröffentlicht wurden. Im Vergleich zu 2017 dennoch ein Rückschritt: Damals waren es mit 35 Einkommensmillionären noch 4,8 pro 10 000 Einwohner.

Die höchsten Millionärsdichten im Märkischen Kreis hatten 2018 Neuenrade mit 9,2 je 10 000 Einwohner (2017: 8,4), Balve mit 5,3 (2017: 5,3) und Halver mit 5,0 (2017: 5,6). Neuenrade liegt damit sogar auf Rang vier landesweit. Höhere Millionärsdichten hatten 2018 in NRW der Auswertung von IT.NRW zufolge nur Meerbusch im Rhein-Kreis Neuss mit einer Quote von 20,5 je 10 000 Einwohner (2017: 16,6), Möhnesee im Kreis Soest mit 10,3 (2017: 8,6) und die Stadt Düsseldorf mit 9,2 (2017: 8,5).

Das gilt es bei den Daten zu beachten

Wie IT.NRW mitteilt, sei bei der Interpretation der Ergebnisse zu berücksichtigen, dass in der vorliegenden Statistik zusammen veranlagte Ehegatten als ein Steuerpflichtiger gezählt werden. Dass die auf der Lohn- und Einkommensteuerstatistik von 2018 beruhenden Zahlen jetzt erst veröffentlicht werden konnten, liege daran, dass die anonymisierten Steuerdaten von den Finanzbehörden erst nach Abschluss aller Veranlagungsarbeiten für statistische Auswertungen zur Verfügung gestellt werden würden. Die nun veröffentlichten Daten seien damit die aktuellsten, die zurzeit verfügbar sind.

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