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Über 70 Vereine mit etwa 65 Ständen beim 44. Stadtfest dabei

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Von: Kerstin Zacharias

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Am 10. und 11. September sollen die Lüdenscheider wieder so wie vor der Corona-Pandemie ihr Stadtfest feiern können. Über 70 Vereine haben dafür ihr Mitwirken zugesichert.
Am 10. und 11. September sollen die Lüdenscheider wieder so wie vor der Corona-Pandemie ihr Stadtfest feiern können. Über 70 Vereine haben dafür ihr Mitwirken zugesichert. © Holger Stein

Zwei Jahre lang mussten die Lüdenscheider auf „ihr“ Fest verzichten – in diesem Jahr soll die 44. Auflage des Stadtfestes endlich wieder über die Bühne gehen.

Lüdenscheid - Am 10. und 11. September stehen die Bürger der Stadt einmal mehr im Mittelpunkt, können sich, ihre Vereine und das kulturell bunte Leben im Herzen der Stadt präsentieren. Und die Vorfreude bei den Teilnehmern und Veranstaltern – der Lüdenscheider Stadtmarketing GmbH sowie dem Fachdienst Sport – ist groß. „Die Rückmeldungen kamen recht zügig, nur vereinzelt musste ich mal nachhaken“, freut sich Katja Schlorff (LSM) über den guten Rücklauf bei den Anmeldungen. Denn diese liegen nach dem offiziellen Schluss etwa auf dem Niveau der Vorjahre: Mehr als 70 Vereine und Organisationen mit etwa 65 Ständen haben ihre Teilnahme zugesagt.

„Die Vereine freuen sich drauf“, weiß Schlorff. Schließlich sei das Fest „von Lüdenscheidern für Lüdenscheider“ schon immer eine Möglichkeit gewesen, sich zu zeigen, auf sich aufmerksam zu machen und nicht zuletzt die Vereinskasse ein wenig aufzubessern. Dinge, die zuletzt auf der Strecke geblieben sind. Daher wird es auch bei den Teilnehmern selbst einige Veränderungen geben: Während manche „Wiederholungstäter“ in diesem Jahr nicht dabei sein werden, feiern andere ihre Premiere beim Stadtfest. „Einige können es aus verschiedenen Gründen einfach nicht mehr stemmen, dafür sind Neue dazugekommen, die mutig sind und mitmachen wollen.“ Und diese kommen, wie auch die anderen Teilnehmer, aus den unterschiedlichsten Bereichen der Stadt – angefangen beim Sport über Musik und Kultur bis hin zu karitativen Einrichtungen oder Aktive des Umweltschutzes.

Die bunte Vielfalt soll sich auch an den Ständen selbst sowie auf den Bühnen – in diesem Jahr wird es nur die Hauptbühne sowie dieBühne auf dem Sternplatz geben – widerspiegeln. Kaltgetränke, kulinarische Genüsse aus verschiedenen Ländern, Popcorn und Zuckerwatte, dazu Kinderbelustigungen und Informationen: Die Organisatoren halten an Bewährtem fest – Sicherheitskonzept inklusive. Neben dem Trödelmarkt, den es ebenfalls geben soll, werden auch der ökumenische Gottesdienst am Sonntagmorgen sowie Live-Musik am Samstagabend nicht fehlen. „Hier sind wir noch in Gesprächen“, möchte Schlorff noch nicht zu viel verraten, aber: „Wir möchten den Fokus vor allem auf lokale Künstler richten.“ Und so hoffen die Beteiligten, dass das Fest auch unbeschwert stattfinden kann. „Natürlich beobachten wir die Corona-Entwicklungen, das Geschehen um uns herum und mögliche neue Auflagen.“ Doch die Organisatoren möchten positiv nach vorne schauen, „denn nach der langen Pause sehnen sich die Menschen doch auch nach etwas Abwechslung.“ 

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