120.000 Euro investiert

U3-Ausbau läuft: Kita im Haus der Jugend fertig

Unter Krabbelmäusen: ZGW-Chef Frank Kuschmirtz (r.) mit den Erzieherinnen Anna Pfaffenrot (l.) und Marleen van Rossum (vorn), in der Mitte Sabine Dietrich (ZGW) und Kita-Leiterin Kerstin Peter.

LÜDENSCHEID ▪ Mit dem Anstrich im Foyer stellt die Stadt dieser Tage den Ausbau der Kita im Haus der Jugend fertig. Für 120 000 Euro entstanden an der Friedrich-Wilhelm-Straße Räume für zwei zusätzliche Gruppen mit zehn Kindern unter drei Jahren.

Die sind indes längst da: Die neuen Minis von „Krabbelmäusen“ und „Rasselbande“ füllen die bunt gestalteten Räume mit prallem Leben, tatkräftig unterstützt von „Strolchen“, „Tigerenten“ und „Quasselkaspern“.

Dass im Saal bis vor kurzem noch der Jugendtreff beheimatet war, ist den Räumen nicht mehr anzusehen. Der Treff musste bekanntlich dem U3-Ausbau weichen. Eine bauliche Herausforderung stellte dabei laut Sabine Dietrich, Diplom-Ingenieurin der Zentralen Gebäudewirtschaft (ZGW) der Stadt, das stählerne Dachgerüst dar, das in die oberen Räume zu integrieren war. Dort hinauf zogen im Februar die Strolche, deren Räume unten dann Zug um Zug für die ganz Kleinen umgebaut wurden. „Dabei zeigte sich, dass gute Planung im Vorfeld für eine zügige Abwicklung der Arbeiten sorgt“, erklärte ZGW-Chef Frank Kuschmirtz. Kita-Leiterin Sabine Peter zeigte sich mit dem Ergebnis in allen Bereichen zufrieden: „Es fehlen nur noch die neuen Schlösser und die Gegensprechanlage“ – für letztere fehlte am Ende im engen Stadt-Budget das Geld.

13 Erzieherinnen und ein Erzieher, unterstützt von Auszubildenden, Köchin und Hausmeister achten heute auf 86 Kinder zwischen sieben Monaten und sechs Jahren. 34 davon sind als „Tageskinder“ 45 Stunden pro Woche hier. 46 ihrer Spielkameraden absolvieren eine 35-Stunden-Woche, für sechs Kinder haben die Eltern je 25 Wochenstunden gebucht.

Das Haus der Jugend ist damit endgültig zum Haus für Kinder geworden – mit großzügigen Außenspielanlagen und einer Lage so nah an der Innenstadt, dass die Vorschulkids locker zu Fuß ihre Ausflüge zum Wochenmarkt, in die Bücherei oder die Phänomenta bewältigen können.

Für die Kleinsten bietet die Kita neben viel Platz zum Toben die nötigen Schlaf- und Wickelräume, deren Tische über kleine Treppen zum Hochsteigen verfügen – „eine Sonderanfertigung des STL“, freut sich Kuschmirtz über liebevoll gearbeitete Extras.

Für die ZGW geht es in Sachen U3 indes nahtlos weiter. Der Umbau der Kita Hebberg für 100 000 Euro läuft, gerade begonnen hat der Ausbau des Pestalozzi-Kindergartens an der Mittelstraße für 129 000 Euro. 2013 beginnt der Umbau der Kita Wermecker Grund für 300 000 Euro, und weitere Einrichtungen stehen künftig auf der Agenda.

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