Turmfalken auf dem Weg der Besserung

Die Turmfalken bei ihrer Ankunft in der Vogelschutzstelle des Naturschutzbundes Märkischer Kreis in Lüdenscheid.

Lüdenscheid -   Die fünf kleinen Turmfalken, die Anke und Bob Melis pflegen, haben sich gut erholt. Seit dem 17. Juni leben die kleinen Patienten in der Vogelschutzstelle des Naturschutzbundes Märkischer Kreis, die das Ehepaar Melis leitet.

Gefunden wurden die Turmfalken auf einem Werdohler Schulhof. Das Ordnungsamt trat auf den Plan und brachte die Vögel nach Lüdenscheid. „Sie waren alle untergewichtig. Der kleinste Turmfalke wog gerade mal 133 Gramm“, erklärt Anke Melis.

Den Grund für den schlechten Zustand der Turmfalken fand der Tierarzt, den Anke Melis einschaltet. „Er hat in dem Kot der Vögel Kokzidien gefunden. Das sind Darmparasiten, die zum Beispiel starke Durchfälle auslösen können. Für Jungtiere kann das tödlich sein. In der freien Wildbahn hätten die Turmfalken nicht überlebt“, betonen Anke und Bob Melis.

Mittlerweile stehen die fünf Vögel bestens im Futter und begrüßen Bob Melis mit kräftigen Flügelschlägen, wenn er ihnen ihre Mahlzeiten in die Voliere bringt. Es wird also Zeit, über die Auswilderung nachzudenken. Bob Melis erklärt: „In maximal zehn Tagen ist es soweit. Dann sind sie frei.“

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