Tupf und Jugendamt suchen Tagesmütter

Angèle Espermann-Jansen, Andreas Hostert und Roland Buhl-Lenssen (v.li.) werben für die Kindertagespflege.

Lüdenscheid - Freude an der Arbeit mit Kindern, Flexibilität, Belastbarkeit, Erfahrung und ein geeignetes Umfeld – dies sind die Voraussetzungen, die Frauen und auch Männer mitbringen sollten, wenn sie eine Kindertagespflege übernehmen möchten. „Das ist eine anspruchs- und verantwortungsvolle Aufgabe“, sagt Angèle Espermann-Jansen, beim Verein Tages- und Pflegeeltern (Tupf) Fachberaterin für die Kindertagespflege.

Gemeinsam mit dem Jugendamt – hier ist Roland Buhl-Lenssen zuständig – nimmt sie Anmeldungen für einen neuen Qualifizierungskurs entgegen, der am 14. August unter der Regie der VHS beginnt. Er umfasst 160 Stunden und findet jeweils vierzehntägig freitags von 16 bis 19 Uhr sowie samstags von 9 bis 16 Uhr statt. Nach den ersten 80 Unterrichtsstunden kann nach Absprache ein Einstieg in die Praxis erfolgen.

„Das Verfahren ist bundesweit anerkannt und vom Deutschen Jugendinstitut entwickelt. Wir als VHS setzen es inhaltlich um, für die Eignungstest im voraus und die Begleitung der Tagesmütter sind der TuPf und das Jugendamt zuständig“, sagt VHS-Leiter Andreas Hostert. In der VHS (Alte Rathausstraße 1, Raum 6) findet am Donnerstag ab 18 Uhr eine Informationsveranstaltung statt. Ansprechpartner von Jugendamt und Tupf stehen Interessierten für Fragen zur Verfügung.

Derzeit sind 55 Tagesmütter aktiv, die allein 110 Kinder im Alter von unter drei Jahren betreuen. „Seit August 2013 hat jedes Kind nach Vollendung des ersten Lebensjahres einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz“, sagt Roland Buhl-Lensen. Insgesamt nehmen die Eltern von 170 Kindern die Tagespflege wahr. Die Zeiträume sind sehr unterschiedlich, je nach Bedarf. Da gibt es die alleinerziehende Schichtarbeiterin oder Eltern, die über die Zeiten des Kindergartenbetriebs oder des Offenen Ganztags hinaus zusätzliche Betreuung für ihre Kinder benötigen.

Anmeldungen nehmen bis zum 31. Juli 2015 Angèle Espermann-Jansen unter 02 35 1/ 86 14 94 und Roland Buhl-Lenssen unter  02 35 1/17 13 41 entgegen.

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