Straßen.NRW plant Veranstaltung zum Ablauf

Rathaustunnelsanierung in Lüdenscheid: Noch im Oktober Infos zu 2018

Noch im Oktober will Straßen.NRW zur einer Infoveranstaltung über die Sanierung des Rathaustunnels einladen. - Fotos: Kornau

Lüdenscheid - In eine Dauerbaustelle soll tatsächlich Bewegung kommen. Noch für Oktober will Michael Overmeyer zu einer Infoveranstaltung über den Ablauf der Sanierung des Rathaustunnels einladen. Auch die Ausschreibungen erfolgten, teilte der Sprecher von Straßen.NRW auf LN-Anfrage mit.

Bei der geplanten Infoveranstaltung wolle man unter anderem über Abläufe, Entwürfe und Brandschutz-Lösungen sprechen. Der grobe Fahrplan für die Sanierung des 342 Meter langen und knapp 19 Meter breiten Bauwerks steht bekanntlich seit Mitte des Jahres. Straßendecke, Tunneltechnik, Brandschutz, Lampen, Ampeln – alles wird erneuert. 2000 neue Leuchtröhren sind als Übergangslösung bereits im Juli 2016 ausgetauscht worden. Mitte des Jahres gab der Landesbetrieb Straßen.NRW bekannt, dass die Tunnelsanierung Frühjahr/Mitte 2018 beginnen und voraussichtlich zwei Jahre dauern soll. Die kalkulierten Kosten betragen etwa 6,2 Millionen Euro. Jede Röhre wird etwa ein Jahr lang komplett gesperrt und saniert. Dafür sei ein komplexes Verkehrskonzept nötig, hatte Straßen.NRW Mitte des Jahres ebenfalls mitgeteilt. Dann soll der Verkehr nur in einer Fahrtrichtung durch die jeweils verbleibende Tunnelröhre geführt werden.

Laufende Kosten verursachen derweil weiterhin Dutzende von Warnbaken, die die Teilsperrung bereits seit Ende 2013 optisch verdeutlichen. Die Baken mietet Straßen.NRW von der in Hagen ansässigen Gesellschaft für Verkehrstechnik (GVT). Monat für Monat werden dafür, so bestätigte Michael Overmeyer auf Anfrage, rund 3000 Euro fällig. Darin sei aber Wartung und Ersatz kaputter Baken enthalten.

Auf ihrer Internetseite beschreibt die GVT ihre Dienstleistung für ihre Kunden: „Wir erfüllen alle vom Gesetzgeber zwingend vorgeschriebenen Anforderungen, um Baumaßnahmen auf Autobahnen, auf Land- und Kreisstraßen, Ampelkreuzungen, Bahnübergängen etc. optimal zu sichern. Sie hingegen können sich voll und ganz auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren: die Ausführung der Ihnen übertragenen Arbeiten.“

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