Besuch aus der Türkei

Bereichsleiter Michael Tesch vom Kunststoff-Institut im Dialog mit den türkischen Unternehmern, die am Donnerstag der Einrichtung an der Karolinenstraße einen Besuch abstatteten.

Lüdenscheid - Eine türkische Delegation von Unternehmern im Kunststoffbereich aus Gaziantep, einer Großstadt in Südostanatolien, hat am Donnerstag das Lüdenscheider Kunststoff-Institut besucht.

Die türkischen Unternehmer befinden sich gerade auf einer Deutschlandtour und reisten mit dem Bus aus Köln an. Es handelte sich insgesamt um 26 Kunststoffunternehmen unterschiedlicher Größe, der kleinste Betrieb hatte gerade einmal zwei Mitarbeiter, der größte hingegen 550. Die Veranstaltung wurde von Frank Herrmann, bei der SIHK Leiter des Fachbereichs International, und Bereichsleiter Michael Tesch vom Kunststoff-Institut Lüdenscheid geleitet. Unter anderem unternahmen die Gäste unter Führung von Michael Tesch einen Rundgang durch das Institut. Außerdem präsentierte man den Unternehmern aus Gaziantep die örtliche Kunststoffindustrie. Das Interesse am Kunststoff-Institut zeige, „dass sich türkische Firmen immer mehr internationalisieren“, betonte Frank Herrmann. Die verhältnismäßig gute wirtschaftliche Lage der Türkei, welche auf die liberale Wirtschaftspolitik sowie die vielen mittelständigen Unternehmen zurückzuführen sei, fördere das Interesse noch zusätzlich, fügte er hinzu.

Außerdem sei Deutschland „in vielen Bereichen der Kunststoffindustrie führend“, sagte Herrmann. Überhaupt habe das Kunststoff-Institut auf der K in Düsseldorf, der weltgrößten Kunststoffmesse, die gerade endete, viel internationalen Besuch gehabt, unter anderen von Geschäftsleuten aus Algerien und Argentinien, erklärte Michael Tesch. Auch eine Delegation von Unternehmern aus Mexiko, welches als Industriestandort immer wichtiger werde, besuche das Institut in naher Zukunft.

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