Türkisch und arabische Spezialitäten! Neuer Imbiss auf der Kalve

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Das Taboulé-Team (von links): Khaled Omeirat mit Ehefrau Hayat, Sohn Nidal, dem Imbiss-Inhaber, Schwester Aliye und Tochter Fatma.

Lüdenscheid – Den Wunsch, „nebenbei etwas zu machen“, hatte Nidal Omeirat schon länger. Im Auge hatte der junge Lüdenscheider libanesischer Herkunft dabei etwas, „was auch meinen Eltern Spaß macht“. Daraus wurde ein neuer Imbiss auf der Kalve.

Mitte Juli hat er mit tatkräftiger Unterstützung seiner Familie den Taboulé Imbiss an der Kalver Straße 20 eröffnet und bietet seitdem libanesische Spezialitäten an. Vater Khaled, ein leidenschaftlicher Koch, führt in der Küche das Regiment. Alles, was er täglich frisch für die Kunden des Hauses zubereitet, hat zuvor die eigene Familie getestet und für gut befunden. „Ich bin kritisch beim Essen“, gibt Nidal Omeirat zu. 

Wenn sein Vater koche, habe er allerdings noch nie etwas auszusetzen gehabt. „Mein Vater hat schon im Libanon gekocht“,weist er auf die Erfahrung seines Vaters hin, der seit 33 Jahren in Lüdenscheid lebt, hin. In der Küche – und beim Angeln – ist Khaled Omeirat in seinem Element. „Wenn ich Ruhe haben möchte, gehe ich angeln“, fügt er den Ausführungen seines Sohnes lachend hinzu.

Den Standort ihres Imbisses wählte die Familie mit Bedacht. „Ich war in der Reha und wollte etwas essen, habe aber nichts gefunden“, berichtet Khaled Omeirat, der die Leitung des Familienunternehmens bei seinem Sohn in guten Händen weiß. Die frühere Pizzeria gegenüber der Zufahrt zum Krankenhausgelände baute die libanesische Familie nach eigenen Bedürfnissen um – mit seinem frischen Anstrich, neuer Theke und zweckmäßiger Möblierung. 

Auf der Speisekarte stehen sowohl türkische Gerichte als auch typisch arabische Speisen wie Warak Eneb (Weintraubenblätter mit Reis und Gemüse), Falafel, Fatayer Sabanekh (Spinattaschen) oder Libanesischer Salat. Ferner der namengebende libanisch/syrische Salat Taboulé – zubereitet aus gehackter Petersilie, Lauchzwiebeln, Tomaten, Salat, Weizengrütze und Olivenöl – und andere landestypische Gerichte. „Wir haben schon einige Stammkunden aus dem Krankenhaus und einigen Firmen“, freut sich Nidal Omeirat.

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