DHL-Pakete: Kritik an der Zustellung

Lüdenscheid - Jennifer Rohloff hatte eine sogenannte Ablageverfügung an die Post in Auftrag gegeben, damit die Pakete, die sie über den DHL-Dienst bekommt, an einer bestimmte Adresse in der Nachbarschaft abgegeben werden, falls sie nicht da ist. „Doch das klappt leider nicht immer“, ärgert sie sich.

Schon mehrmals seien Pakete woanders abgegeben worden oder ohne Benachrichtigung wieder mit zur Post genommen worden. Von besonderer Brisanz ist dies für sie, weil sie als Tierärztin an der Lortzingstraße auch immer wieder Medikamente – zum Beispiel Morphium – bestellt, die sie dringend für ihre Arbeit benötigt und die auf gar keinen Fall in falsche Hände geraten dürfen. „So geht das nicht“, sagt sie. Gebühren seien erhöht worden, da könne man als Kunde ja wohl erwarten, dass der bezahlte Service auch eingehalten und umgesetzt werde.

Post-Pressesprecher Thomas Kutsch erklärte auf Anfrage, jeder Kunde, der eine solche Verfügung in Auftrag gebe, habe selbstverständlich den Anspruch darauf, dass das auch klappt. „Das ist sicherlich keine fahrlässige Handlung unserer Zusteller, die in diesen hektischen Wochen vor Weihnachten die doppelte Anzahl an Paketen zu befördern haben. Aber das soll keine Entschuldigung sein. Wir werden das Problem vor Ort klären.“

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare