ZZ Top trifft auf den King bei Partynacht des Brauhauses

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In Decken gehüllt hatten die Besucherinnen der Brauhaus Rock- und Party-Nacht eine Menge Spaß.

LÜDENSCHEID - Am Ende hat das Wetter leider nicht mitgespielt. Nicht nur, dass die Partyband „Five Minutes Left“ die Rock- und Partynacht des Brauhauses allein bestreiten musste. Auch der Wettergott hatte am Samstagabend kein Einsehen und ließ es aus Kübeln regnen.

Pünktlich zum Start des Konzerts setzte um 19.30 Uhr der Regen über dem Rosengarten ein. Daher kamen diesmal weniger Besucher als üblich. „Den Konzerttermin hatten wir zusätzlich ins Programm genommen, weil wir den Fans auch mal etwas am Wochenende bieten wollten“, so Jürgen Wigginghaus. Normalerweise hat der Organisator der Konzertreihe gleich mehrere Wetterdienste parallel im Blick.

Da es mittags allerdings noch nicht geregnet hatte, fiel die Entscheidung auf ein Freiluftkonzert. „Die letzten sechs Termine hatten wir Glück, diesmal nicht“, so Wigginghaus. Die begehrtesten Plätze waren rund um die beiden Getränkewagen oder im Schutz der Sonnenschirme zu finden. Einige Konzertbesucherinnen hüllten sich in Decken und groovten zum Takt der Musik.

Gleich zum Auftakt des Konzerts warfen sich die Musiker von „Five Minutes Left“ in die charakteristischen Vollbärte von ZZ Top, nur um wenig später mit Elvis den King of Rock n’ Roll aufleben zu lassen. Das rockige Set spulte die Band routiniert ab. So durfte weder Country-Legende Johnny Cash („Ring of Fire“) noch Pink Floyd mit ihrem Allzeit-Klassiker „Another Brick in the Wall“ fehlen. Auch die 80er Jahre lebten in Form der Ghostbusters oder der Dunkelrocker von „The Cure“ auf. Das nasse Wetter hielt die Besucher nicht davon ab, auch vor der Bühne kräftig zu rocken.

Bis 23 Uhr feuerten die Jungs von „Five Minutes Left“ ihre Hits ins Publikum und reicherten ihre Performance mit Bärten, Brillen, Hüten und Perücken an.

Danach stand im Brauhaus noch die große Aftershow Ü30-Party mit Musik von DJ Roland Reh an. Am kommenden Donnerstag geht die Konzertreihe im Rosengarten mit der „Living Planet Band“ in die letzte Runde. - Jari Wieschmann

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