Ärger mit Handyverträgen? Hier bekommen Sie Hilfe

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Symbolbild

Lüdenscheid - „Schlechter Vertrag statt guter Rat“: Mit dieser Überschrift weist die Lüdenscheider Verbraucherzentrale auf Tricks der Handyverkäufer hin.

Wer sich im Telefonladen für eine Vertragserneuerung oder -veränderung interessiere, der komme unter Umständen mit einem Vertrag aus dem Shop, den er gar nicht haben wollte, weiß Magdalena Ermert, Leiterin der Lüdenscheider Verbraucherzentrale an der Altenaer Straße.

„Handynutzer haben bei der Komplexität der modernen Kommunikation oft den Überblick verloren und unterschätzen dann die Folgekosten, wenn sie in einem Telefonladen ad hoc einem neuen Vertrag zustimmen." Um den Vertragsschluss für Verbraucher transparenter zu machen, seien Anbieter verpflichtet, Ratsuchende über die wichtigsten Punkte in einem Verkaufsgespräch zu informieren.

Magdalena Ermert, Leiterin der Verbraucherzentrale Lüdenscheid.

„Wesentliche Details müssen in einer Übersicht, dem sogenannten Produktinformationsblatt, zur Orientierung der Kunden anschaulich ausgeführt sein“, hebt Ermert die Verbraucherrechte hervor. Die Verbraucherzentrale führte in ganz NRW Kontrollen durch, ob die Betreiber ihrer Pflicht nachkommen. Das Ergebnis war erschreckend: Nur zwei von 301 Telefonshops gaben das Informationsblatt heraus.

„Vor der Zustimmung zu einem Vertrag sollten Kunden alle für den Vertrag relevanten Unterlagen zur Kenntnis nehmen können“, fügt sie hinzu. „Die Unterlagen sollten am besten zu Hause abgeheftet werden. Im Gegensatz zum Internet können im Handyshop abgeschlossene Verträge in der Regel im Nachhinein nicht widerrufen werden.“

Kunden können ihren Ärger und ihre Probleme zu diesem Thema an der Altenaer Straße 5 beim örtlichen Beratungsteam vorbringen.

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