Trickdiebinnen mit dreister Masche unterwegs

LÜDENSCHEID ▪ Die Polizei warnt vor Trickdiebinnen, die zurzeit mit einer dreisten Masche in Lüdenscheid und Umgebung unterwegs sind.

So zog kürzlich ein Mädchen, das so tat, als ob es nicht sprechen könnte, die Aufmerksamkeit von Passanten auf sich, indem sie auf eine Schreibunterlage mit einer Unterschriftensammlung wies und auf eine Zeile zeigte, in der um eine Spende gebeten wurde. Als die angesprochene Frau einen kleinen Geldbetrag aushändigte, freute sich das Mädchen riesig, umarmte die Spenderin und küsste sie. Dann kam ein zweites Mädchen hinzu, das sich ebenfalls freute und die Spenderin umarmte. Dann entfernten sich die beiden. Erst später merkten die Frau, das neben ihrer freiwilligen Spende Geld im Portemonnaie fehlte. Die Tatverdächtigen sind circa 15 Jahre alt, rund 1,60 Meter groß, haben sehr schlanke Figuren, südländischen Aussehen, trugen beide ein Kopftuch. Darunter waren die Haare schulterlang, wellig und dunkel. Beide waren dunkel gekleidet. Gesprochen hat keines der Mädchen. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0 23 51 /9 09 90 entgegen. Ähnliche Fälle ereigneten sich in Werdohl und Plettenberg.

In diesem Zusammenhang gibt die Polizei Tipps und Verhaltensregeln: „Tragen Sie Geld, Schecks Kreditkarten und Papiere immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper. Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen verschlossen auf der Körpervorderseite oder klemmen Sie sie sich unter den Arm. Benutzen Sie einen Brustbeutel, eine Gürtelinnentasche, einen Geldgürtel oder eine am Gürtel angekettete Geldbörse. Hängen Sie Handtaschen im Restaurant nicht an Stuhllehnen und stellen sie sie nicht unbeaufsichtigt ab.“

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