Polizeieinsatz in der Kirche

Tresor aus Kirche im MK gestohlen: Das war drin

Opferstock Krystian Czuczman gklaut
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So sieht der Opferstock aus, der aus der Kirche Maria Königin geklaut wurde. Küster Krystian Czuczman zeigt ein anderes Exemplar der rund ein Meter hohen „Spardose“.

Die Polizeimeldung ist kurz und knapp: „In der Nacht zum Montag, 18. Juli, entwendeten unbekannte Täter einen Tresor aus einem Vorraum der katholischen Kirche an der Graf-von-Galen-Straße.“

Lüdenscheid - Die Polizei bittet um sachdienliche Hinweise zu verdächtigen Personen, die sich zu der Zeit im Bereich der Kirche Maria Königin am Schättekopf aufhielten.

Große Beute dürften der oder die Täter nicht gemacht haben, vermutet Pastor Hans-Helmut Ferkinghoff. Wenn sie den kleinen Opferstock denn überhaupt aufbekommen. Der habe vorne ein Tresorschloss, das zwei Schlüssel benötige; das Geld fällt durch einen Trichter ins Innere – und auch nicht wieder heraus, selbst wenn man den etwa einen Meter hohen Opferstock auf den Kopf stellt und schüttelt.

Transportrolli eingeknickt

Das allerdings ist auch eine schwere Angelegenheit. Für den Abtransport hätten die Diebe wohl einen Einkaufsrolli benutzt, dessen Räder unter dem Gewicht eingeknickt seien. Die lädierte Transporthilfe wurde nahebei im Gebüsch gefunden. Der kleine Tresor mit seinem massiven Betonfuß nicht. „Wir wären froh, wenn wir den wiederkriegten“, sagt Pastor Ferkinghoff.“

Es ist nicht das erste Mal, dass der Opferstock Begehrlichkeiten weckt, zumal die Kirche tagsüber geöffnet ist. „Letztes Mal ist er umgeworfen worden“, erinnert sich der Pastor, betont aber, dass er kein Kollektengeld beinhalte. Am Wochenende habe man Spenden für die Flutopfer gesammelt – im Körbchen. Im Opferstock am Eingang landet höchstens etwas Kleingeld „für den Schmuck der Kirche“.

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