Trauer um Mathe- und Bio-Lehrer: Peter Wurm ist tot

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Peter Wurm, langjähriger Lehrer an der Reichwein-Gesamtschule und engagierter Naturschützer, verstarb im Alter von 72 Jahren.

Lüdenscheid - Unermüdlich setzte er sich für den Naturschutz ein und gab diese Leidenschaft an die junge Generation weiter. Nun ist Peter Wurm, langjähriger Lehrer an der Adolf-Reichwein-Gesamtschule, im Alter von 72 Jahren verstorben.

Peter Wurm war 22 Jahre lang – vom 1. August 1989 bis zum 22. Juli 2011 – als Lehrer für Biologie, Mathematik und Gesellschaftslehre an der Adolf-Reichwein-Gesamtschule tätig. Seine besondere Leidenschaft gehörte dem Schulgarten, den er zusammen mit Schülern und Kollegen anlegte. Die Schulgartengemeinschaft baute unter anderem Nistkästen für Meisen, Fledermäuse und Wasseramseln und erstellte zudem eine Pflanzenkläranlage. 

Auch im Oedenthal war die Schulgartengemeinschaft aktiv. Am Rande des Oedenthaler Teichs verbesserte sie den Lebensraum für Geburtshelferköten und pflanzte Laubbäume an. Als das Gebiet im Oedenthal Pachtgelände des Fördervereins Naturschutz Märkischer Kreis wurde, war Peter Wurm dort häufig mit der Kindergruppe der Naturschutzjungend im Einsatz. 

Unter seiner Leitung baute die Naju-Kindergruppe unter anderem in einer dicken Hainbuche ein Baumhaus, das ihr die Möglichkeit für Tierbeobachtungen bot. Auch ein Beobachtungssteg wurde gebaut, damit die Kinder das Leben im Wasser des Oedenthaler Teichs so gut wie möglich beobachten konnten. 

Auch nach seinem Umzug nach Lünen, wo er aktives Mitglied im Arbeitskreis für Umwelt und Heimat wurde, brach der Kontakt mit Lüdenscheid nicht ab. Mindestens einmal pro Woche reiste Peter Wurm an, um sich für die Naturschutzjugend, die Kindergruppe und das Gelände im Oedenthal zu kümmern.

Eine schwere Krankheit setzte seinen Aktivitäten im vergangenen Herbst ein jähes Ende. Seine Beisetzung findet am Samstag ab 13 Uhr auf dem Andachtsplatz des Ruheforsts Cappenberg in Selm-Cappenberg statt. 

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