Herzerwärmende Botschaften

Tolle Aktion: Kinder aus MK schreiben Weihnachtsbriefe an einsame Menschen

Briefe Seniorenheim Caritas Weihnachten Lüdenscheid
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Liebevoll dekoriert und mit Bastelarbeiten versehen sind die Briefe, die bei Mara Buhl angekommen sind, um sie in den Seniorenheimen der Caritas zu verteilen.

Es sind liebevolle Nachrichten, Gedichte und Mutmacher für Menschen, die zur Weihnachtszeit allein sind. Die „weihnachtliche Brieftaube“ sorgte in zwei Senioreneinrichtungen für eine besondere Aktion.

„Liebe Oma, ich hoffe, dass Sie sich nicht alleine fühlen.“ „Auch wenn gerade keiner da ist, es gibt viele Menschen auf der Welt, die an dich denken, im Moment gerade ich.“ Botschaften wie diese hat in diesen Tagen die „weihnachtliche Brieftaube“ von Youngcaritas zu den Bewohnern der beiden Senioreneinrichtungen der Caritas im Märkischen Kreis gebracht, dem Haus Elisabeth in Lüdenscheid und dem Haus St. Josef in Plettenberg.

Rund 40 Briefe mit liebevollen Texten und selbst gebastelten Geschenken hat Mara Buhl, verantwortlich für die Youngcaritas im Märkischen Kreis, zu den beiden Seniorenheimen gebracht.

Selbst überreichen konnte sie sie wegen der coronabedingten Einschränkungen für Besuche nicht, aber von den Mitarbeiterinnen weiß sie, wie gut solche Botschaften bei den Bewohnern ankommen.

Deutschlandweite Aktion von Youngcaritas

Deshalb hat Mara Buhl auch im Märkischen Kreis für die deutschlandweite Weihnachtsaktion von Youngcaritas geworben. Ziel ist es, Bewohnern in Alten- und Pflegeheimen, die besonders unter den Kontaktbeschränkungen der Corona-Pandemie leiden, eine besondere Freude zu machen.

Beteiligt haben sich im Märkischen Kreis sowohl einzelne Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene als auch mehrere Schulklassen, zum Beispiel von Grundschulen in Lüdenscheid, oder eine Berufsschulklasse von angehenden Sozialassisstenten aus Iserlohn. Die Altersspanne der Verfasser der Briefe, die Mara Buhl schließlich bekommen hat, reicht somit von sechs Jahren bis Ende 20. Entsprechend unterschiedlich sind sie.

Bei den Kleinsten ist richtig zu spüren, wie sie sich Sorgen darüber machen, dass die alten Menschen alleine und im schlimmsten Fall ganz ohne Besuch Weihnachten in ihrem Seniorenheim verbringen. Die älteren Teilnehmer machen sich mitunter mehr Gedanken um die Bedeutung von Weihnachten allgemein, wie die 17-jährige Yasmin mit einem kleinen Gedicht.

Die Botschaften sind bewusst anonym, die Briefe enthalten als Absender höchstens den Vornamen und das Alter der Verfasser. Auch die Empfänger sind nicht weiter bekannt. Das soll die Besonderheit der „Weihnachtlichen Brieftaube“ betonen.

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