Die Alternative zu den Wertmarken soll zeitgemäßer sein

Token-Aus beim Bautz: Festival-Veranstalter wollen neues Bezahlsystem

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Mit den Token, Wertmarken gestellt von der Sparkasse, konnten Besucher des Bautz-Festivals 2019 Essen und Getränke bezahlen. Das soll sich 2020 ändern.

Lüdenscheid – Token waren das Bezahlmittel beim Bautz-Festival 2019. In diesem Jahr soll sich das ändern, die Veranstalter wollen eine "zeitgemäßere Alternative" anbieten.

Das Bautz-Festival könnte in diesem Jahr bargeldlos werden: Die Veranstalter rund um André Westermann, Geschäftsführer der Lüdenscheider Stadtmarketing GmbH (LSM), planen derzeit eine mögliche Alternative zu dem Token-Bezahlsystem aus 2019. 

Die Token waren Wertmarken, die Bautz-Besucher direkt vor Ort erwerben und an den Ständen für Essen und Getränke einlösen konnten. In diesem Jahr favorisieren die Veranstalter ein Kartensystem, das sie in Kooperation mit der Sparkasse entwerfen. 

Denkbar sei, dass Besucher vor Ort extra für das Bautz-Festival hergestellte Karten erhalten, die sie an den Ständen nach Bedarf mit einem Guthaben aufladen können – ähnlich wie in vielen Fußball-Stadien. Eine Bezahlung per Smartphone sei auch möglich, sagt Westermann. 

In den sozialen Netzwerken Facebook und Instagram fragen die Organisatoren derzeit nach dem Favoriten der Besucher: Karte oder Token? „70 bis 80 Prozent wollen die Karte, und wir haben auch Bock darauf, das ist einfach zeitgemäß.“ 

Falls das Guthaben nicht vollständig verbraucht wird, sei auch eine Rückerstattung möglich. Wie die aussehen wird, prüfen die Bautz-Organisatoren noch. Vermutlich wird eine Rückzahlung ab einem vorhandenen Mindestbetrag möglich sein, Kleinstbeträge werden vermutlich davon ausgeschlossen sein.

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