Neue Erkenntnisse der Polizei

Talstraße: Halveraner war nicht zu schnell

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LÜDENSCHEID - Nach dem tödlichen Unfall auf der Talstraße laufen die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft weiter. Inzwischen hat sich ein Ehepaar gemeldet, das unmittelbar Zeuge des Unfalls geworden ist. Das bestätigte Polizei-Pressesprecher Norbert Pusch gegenüber den LN.

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Nach Aussage der Eheleute fuhr der Halveraner mit seinem Skoda mit 60 bis 70 Km/h und scherte aus unersichtlichen Gründen plötzlich nach links auf die Gegenfahrbahn aus und stieß mit dem Wagen des Meinerzhageners zusammen. Einerseits gilt es damit als ausgeschlossen, dass der 24-jährige zu schnell unterwegs war. Andererseits hat das technische Gutachten vorläufig keine Mängel an dem Fahrzeug aufdecken können. Das endgültige Gutachten werde der Sachverständige aber frühestens im Januar vorlegen, so Pusch. Ob und wodurch der Halveraner abgelenkt war, etwa durch das Autoradio oder ein Handy oder eine Zigarettenkippe, ist nach Darstellung der Polizei noch völlig offen.

Bilder von der Unfallstelle:

Schwerer Unfall auf der Talstraße in Lüdenscheid

Inzwischen haben Rechtsmediziner auf Anordnung der Staatsanwaltschaft den Leichnam des 47-jährigen Meinerzhageners obduziert. Es habe sich zweifelsfrei ergeben, dass der Mann an den Unfallverletzungen gestorben sei, hieß es. Weitere Zeugenaussagen erbittet die Lüdenscheider Polizei unter Telefon 0235 /90990.  - omo

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