Gurtkontrollen der Polizei: 24 Autofahrer und ein Kind ungesichert

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Polizeioberkommissar Christian Winter ist Leiter der Schwerpunktkontrollen zum Thema Sicherheitsgurt.

Lüdenscheid - Im Rahmen einer Schwerpunktkontrolle zum Thema Sicherheitsgurt hat die Polizei am Dienstag 24 Autofahrer ohne Sicherheitsgurt erwischt. Außerdem war ein Kind nicht richtig gesichert. Die Kontrollen sind Teil der europaweiten Aktion "TISPOL - Operation Seatbelt".

Der angelegte Sicherheitsgurt ist bei einem Autounfall einer der wichtigsten Lebensretter – davon erfahren Fahrer- und Beifahrer nicht zuletzt durch die Aufklärungsarbeit der Polizei.

Doch nach wie vor sind einige Lüdenscheider unangeschnallt im Auto unterwegs. Zuletzt stellte sich das am Dienstag bei einer Schwerpunktkontrolle der Polizei zum Thema heraus.

Europaweite Aktion "TISPOL - Operation Seatbelt"

Die fand im Rahmen der europaweiten Aktion „TISPOL – Operation Seatbelt“ (Sicherheitsgurt) statt. „TISPOL“ steht für „Traffic Information System Police“.

Im Lüdenscheider Innenstadtbereich waren acht Beamte zwischen 8 und 16 Uhr unterwegs, teilte die Polizei mit.

24 Fahrer ohne Sicherheitsgurt

Unter anderem an der Honseler Straße und an der Humboldtstraße „kontrollierten sie eine Vielzahl von Autofahrern und stellten dabei insgesamt 24 Fahrzeugführer fest, die den Sicherheitsgurt nicht oder nicht richtig angelegt hatten“, heißt es weiter. In einem Fall sei auch ein Kind im Auto nicht richtig gesichert gewesen.

Und noch anderes gefährliches und unzulässiges Verhalten bemerkten die Beamten im Rahmen der Kontrolle. Zwölf Autofahrer verstießen gegen Grünpfeil-Reglungen und zehn wurden beim Telefonieren mit ihren Mobiltelefonen auf frischer Tat ertappt.

Ziel: Weniger Unfalltote

Mit Blick auf das erklärte Ziel der Landesregierung, die Zahl der Getöteten im Straßenverkehr bis zum Jahr 2020 zu halbieren, beteilige sich die nordrhein-westfälische Polizei unter anderem an EU-weiten Verkehrssonderkontrollen, heißt es.

Und: „Hierzu führen die Kreispolizeibehörden des Landes NRW innerhalb von vorgegebenen Zeitfenstern zu unterschiedlichen Themenfeldern Schwerpunktkontrollen durch“.

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