Tierschutzverein sucht Wiesen für 29 Schafe

LÜDENSCHEID ▪ Katzen und Hunde zu vermitteln, ist Routine für den Tierschutzverein, aber 29 Schafe stehen eher selten auf der Liste. Die Tiere stammten aus schlechter Haltung, sagte gestern Vereinsvorsitzender Manfred Hardy, und seien auf Vermittlung der Tierschützer in Iserlohn derzeit bei einem Schäfer untergekommen. Der könne die Tiere jedoch nicht übernehmen, daher helfe man den Iserlohnern jetzt bei der Suche nach Interessenten, die „Rasenmäher“ gebrauchen könnten.

Einige Bedingungen seien allerdings an die Übernahme von Schafen geknüpft, so Hardy weiter. Zum einen seien Schafe Herdentiere und sollten daher nicht alleine gehalten werden. Die Übernahme von mindestens zwei Tieren sei also Pflicht. Zudem sind eine ganze Reihe von Lämmchen dabei, die natürlich nicht geschlachtet werden dürften. Das werde auch vertraglich festgehalten und in der Folge überprüft, betonte Hardy.

Einige Lämmchen seien bereits alt genug, um ohne Muttertier vermittelt zu werden: „Aber man kann ein Lämmchen natürlich auch mit Muttertier übernehmen.“ Interessenten brauchen natürlich auf jeden Fall eine größere Wiese im Garten und sollten im Winter einen kleinen, schützenden Unterstand bereitstellen. Bei Bedarf müsse auch zugefüttert werden.

Wer Interesse an Schafen hat, kann sich bei Manfred Hardy unter der Telefonnummer 0 23 51/ 2 82 41 melden oder bei Barbara Kemper, der Vorsitzenden des Tierschutzvereins Iserlohn, unter 0 23 73/ 52 72.

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