Auf der Suche nach dem Notausgang

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Thomas Schreckenberger bringt sein Programm „Notausgang gesucht“ mit nach Lüdenscheid.

Lüdenscheid -  Der Kabarettist Thomas Schreckenberger ist am Dienstag, 16. Februar, der Dritte im Bunde der Comedians, die um die Lüdenscheider Lüsterklemme wetteifern. Er stellt ab 19.30 Uhr in der Garderobenhalle des Kulturhauses sein Programm „Notausgang gesucht“ vor.

In „Notausgang gesucht“ begibt sich Schreckenberger auf einen kabarettistischen Fluchtversuch vor dem Wahnsinn unserer Zeit, immer verfolgt von der Armee der deutschen Polit- und Promiszene, die der mehrfach ausgezeichnete Kabarettist als Parodien mit auf die Bühne bringt „Das Gefühl kennt jeder: Man wacht auf und könnte schon wieder vor allem davonlaufen. Ist nicht das ganze Leben ein einziger Fluchtversuch vor dem Wahnsinn? Schon morgens um sechs, wenn der Radiowecker anspringt, scheuchen uns gnadenlose Gute-Laune-Terrorkommandos aus den Federn. Der Blick in die Zeitung bringt nur täglich neue Skandale, selbst die Lektüre der Todesanzeigen liefert lediglich die Erkenntnis, dass wieder keiner dabei ist, dem man es gewünscht hätte“, heißt es in der Einladung.

Und auch die Kirche sei kein Ort mehr zu, sondern von dem man fliehen sollte – zumindest, wenn man männlich und unter 15 Jahre alt ist. Nur der Glückskeks beim Chinesen (oder Eckard von Hirschhausen) raune einem beruhigend zu: „Wenn sich eine Tür schließt, dann öffnet sich eine andere!“ Aber wer wird dann dort wieder warten? Der Mann von der GEZ, RTL oder alle Facebook-Freunde, die einen endlich mal persönlich kennen lernen möchten?

Der von der Sparkasse gestiftete Kleinkunstpreis ist mit 1500 Euro dotiert. Die Übergabe der Lüsterklemme als Trophäe, einer Urkunde und des Preisgeldes erfolgt immer bei einem erneuten Auftritt des Kleinkunstpreisgewinners im Kulturhaus Ende des Jahres.

Termine und Künstler im Überblick

  • Donnerstag, 11. Februar: Friedemann Weise, „Der große Kleinkunstschwindel“ 
  • Sonntag, 14. Februar: Tim Boltz, „Rüden haben kurze Beine“ 
  • Dienstag, 16. Februar: Thomas Schreckenberger, „Notausgang gesucht“ 
  • Donnerstag, 18. Februar: Hans Gerzlich, „So kann ich nicht arbeiten“
  • Samstag, 20. Februar: Keirut Wenzel , „Das Bakterium schlägt zurück“

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