Thomas Ruschin zurück in der CDU

Thomas Ruschin

Lüdenscheid - Nach einem Gastspiel in der FDP und vorübergehender Parteilosigkeit steht Thomas Ruschin vor der Rückkehr in die CDU.

Der Beigeordnete, zuständig bei der Stadt Lüdenscheid unter anderem für die Fachbereiche Kultur, Recht und soziale Dienste, war in seiner Heimat Berlin aufgrund politischer Differenzen aus der Partei ausgetreten. Beweggrund sei wesentlich die Unzufriedenheit mit dem Auftreten der Großen Koalition gewesen. In den Beschlüssen, unter anderem zur Rente, hätte er seine Überzeugungen nicht mehr wiedergefunden, hatte er im LN-Gespräch kurz vor seinem Wechsel nach Lüdenscheid gesagt.

Der Anlass, sich der CDU wieder anzuschließen, sei auch der Austritt bekannter Kommunalpolitiker vor etwa zwei Wochen. Jens Braeuker, Rüdiger Wilde und Stefan Pietzner hatten die Partei verlassen aus Unzufriedenheit über bundespolitische Entwicklungen, aber auch aus Frustration über mangelnde Mitwirkungsmöglichkeiten auf kommunaler Ebene.

Er halte dies für ein falsches Signal, sagt Ruschin. Mit Blick auf undifferenzierte Kritik aus dem Umfeld der Pegida gegen die so genannten „alten“ und „etablierten“ Parteien gelte es vielmehr, ein Zeichen zu setzen und sich demokratisch zu engagieren. „Natürlich gehört auch der Ärger dazu“, so Ruschin, der sich durchaus auch kritisch mit Entwicklungen auseinandersetzen will. „Natürlich machen Parteien auch Fehler“, räumt der Beigeordnete ein, aber „die christdemokratischen Grundwerte habe ich immer vertreten und mich in der CDU aufgehoben gefühlt.“

Eine Rückkehr in die FDP, in der er zu seiner Berliner Zeit vorübergehend angehörte, ist inzwischen für ihn ausgeschlossen. „Die FDP hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt, daran wird auch Magenta als neue Farbe nichts ändern.“ - flo

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