Öffentliche Führung durch die „Landna(h)me“

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Der Künstler Kurt Kornmann beteiligt sich an der Ausstellung.

Lüdenscheid - Es hat Tradition, dass der kulturelle Austausch zwischen dem Märkischen Kreis und seinen Partnerkreisen auch auf der Ebene der bildenden Kunst geschieht. Die Ausstellung „Landna(h)me“, die noch bis Ende Mai in der Städtischen Galerie zu sehen ist, zeigt Arbeiten von 17 Künstlern aus den Partnerkreisen Elbe-Elster (D) und Ratibor (PL), des Landkreises Nakielski (PL) und des Märkischen Kreises.

Der ungewöhnliche Titel „Landna(h)me“ steht in Zusammenhang mit dem Thema der 2014 präsentierten Ersten Brandenburgischen Landesausstellung: „Preußen und Sachsen – Themen einer Partnerschaft“. Den Anlass gab das 200. Jubiläum des Wiener Kongresses von 1814/15. Davon betroffen war damals auch die Region „wo Preußen Sachsen küsst“. Wer in einem dieser Gebiete lebte – dazu zählte auch der heutige Landkreis Elbe-Elster – wurde über Nacht vom Sachsen zum Preußen.

In der Städtischen Galerie sind Malerei, Grafik und Objekte in großer thematischer Vielfalt zu sehen. Mehrere Künstler des Landkreises Elbe-Elster beschäftigen sich in ihren Arbeiten mit dem Thema des „Landraubs“ durch die Folgen des Braunkohletagebaus. Aber auch „friedvolle“ ländliche Gegenden und der augenzwinkernde Blick auf ökologisch korrekte Marktstrukturen sind Thema der Arbeiten von unter anderem Kurt Kornmann und Hanspeter Bethke.

Diese und weitere Positionen stellt Dr. Susanne Conzen in einem Rundgang durch die Ausstellung am Sonntag ab 15 Uhr vor. Der Eintritt in die Ausstellung ist kostenfrei, der Beitrag für die Führung beträgt drei Euro pro Person.

Wer lieber auf eigene Faust durch die Ausstellung bummeln möchte, kann das mittwochs bis sonntags zwischen 11 und 18 Uhr tun.

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