Am 9. Februar

Theaterwerkstatt Schalksmühle spielt "Die Falle" im Kulturhaus

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Beim Fototermin für die Jubiläumsbroschüre nahm die Theaterwerkstatt Schalksmühle die Räumlichkeiten des Kulturhauses näher in Augenschein.

Lüdenscheid/Schalksmühle – „Wir spielen das Stück nur einmal und nur hier. Es gibt keinen Wiederholungstermin.“: Am Samstag, 9. Februar, lässt die Theaterwerkstatt Schalksmühle (TWS) „Die Falle“ von Robert Thomas im Lüdenscheider Kulturhaus zuschnappen. Nachdem es – wie berichtet – aufgrund der technischen Voraussetzungen nicht möglich war, den spannenden Krimi im PZ Löh aufzuführen, lädt das Ensemble um Regisseur Reinhard Meyer nunmehr einmalig im Kulturhaus zum Rätselraten ein.

Um 19.30 Uhr hebt sich der Vorhang für ein Stück, in dem Sein und Schein verschwimmen und nichts so ist, wie es scheint. Mit dem Krimi, der 1961 das meist gespielte Stück auf deutschen Bühnen war, feiert die TWS zugleich ihr 30-jähriges Bühnenjubiläum.

 „Der Revisor“ von Nikolai Gogol – damals noch unter Regie von Volker Freibott – war das erste Stück. 1999 übernahm Ingrid Kämper die Regie. „Heiraten ist immer ein Risiko“ von Saul O’Hara war das erste gemeinsame Stück. Für Reinhard Meyer, der die Regiearbeit nach Ingrid Kämpers Tod übernahm, ist „Die Falle“ die dritte Inszenierung mit dem spielfreudigen Ensemble. 

Nach knapp vierteljährlicher Unterbrechung hat das Ensemble die Probenarbeit an seinem Jubiläumsstück Anfang Dezember wieder aufgenommen und freut sich nun auf die Premiere seines neuen Stücks. „Wir würden uns freuen, wenn die Leute, die uns drei Jahrzehnte die Treue gehalten haben, auch nach Lüdenscheid kommen“, hoffen Reinhard Meyer und seine Schauspieler auf rege Teilnahme der Schalksmühler an der einzigen Aufführung des neuen Stücks. 

Proben sind während des laufenden Spielbetriebs im Kulturhaus nicht möglich. Deshalb wird das Ensemble nur am Aufführungstag dem Mörder – so es denn einen gibt – auf der Bühne des Theatersaals eine Falle stellen. Geprobt wurde bislang in der Kreuzkirche, im evangelischen Familienzentrum „Schatzkiste am Annaberg“ und in der Integrativen Kulturwerkstatt Alte Schule. Beim Fototermin für die Jubiläumsbroschüre, die erstellt werden soll, konnte das Ensemble die Räume im Kulturhaus zumindest besichtigen. 

In die Berge bei Chamonix, wo das frisch vermählte Paar Elisabeth und Daniel Corban seine Flitterwochen verbringt, entführt das undurchsichtige Stück. Nach einem Streit bleibt Elisabeth verschwunden. Polizeiliche Ermittlungen verlaufen im Sande. Alles scheint sich zum Guten zu wenden, als plötzlich Abbé Maximin bei Daniel auftaucht – mit der reumütigen Ehefrau. Daniel, von Andreas Stach verkörpert, behauptet jedoch steif und fest, dass die Frau nicht die vermisste Elisabeth ist. Das große Rätselraten beginnt.

Neben Andreas Stach führen Simone Thewes (Florence), Uwe Baumann (Polizeikommissar von Chamonix), Markus Schwarz (Abbé Maximin), Sven Schneider (der Seehecht), Claudia Baumann (Fräulein Berton) und Frederik Schneider (Polizeibeamter) das Publikum aufs Glatteis. In der Pause können die Besucher selbst auf den Mörder tippen und mit der richtigen Antwort ein kleines Präsent gewinnen.

Tickets

Karten zum Preis von 12 Euro (ermäßigt 9 Euro / 6 Euro) können im Bürgerbüro der Gemeinde Schalksmühle und an der Abendkasse des Kulturhauses erworben werden. Bereits gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit. Nähere Auskünfte erteilt das Kulturbüro unter Rufnummer 0 23 55/8 42 41.

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