Theater auf Tour begeistert im Kulturhaus

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Wenn ein Elch mit am Tisch sitzt, spielt die Etikette keine Rolle – erst recht wenn er die Dame des Hauses mit Schmeicheleien und einem Handkuss umgarnt.

Lüdenscheid - Das geflügelte Wort „Ich glaub, mich knutscht ein Elch“ kriegt eine ganz neue Bedeutung, wenn das Tier zuvor durchs Dach kracht und sich dann wortreich und mit Handkuss dafür entschuldigt. Am Dienstagnachmittag war es im Kulturhaus Mister Moose, der bei vorweihnachtlichen Probefahrten den Schlitten von Santa Claus zog, als ihm dieses Missgeschick passierte.

Die Kinder im ausverkauften Kulturhaus waren begeistert von dem Stück „Es ist ein Elch entsprungen“, das das Ensemble vom Theater auf Tour nach der gleichnamigen Geschichte von Andreas Steinhöfel auf die Bühne brachte. Glück hatte der Elch, dass er bei Familie Wagner landete, die ihn in ihrer Garage unterbrachte, bis der verstauchte Vorderlauf wieder geheilt war.

Dass es mit einem sprechenden Elch im Haus nicht ohne Komplikationen abgeht, erst recht, wenn dieser vom Weihnachtsmann persönlich gesucht wird, weil der Heilige Abend bevor steht, versteht sich von selbst. In der bunten und abwechslungsreichen Inszenierung erlebten die Zuschauer, wie der Junge Bertil Wagner einen neuen Freund findet und seinen Glauben an den Weihnachtsmann wiederentdeckt. Ganz nebenbei werden er und Mister Moose zu Helden, die Weihnachten retten, weil sie Santa Claus aus dem Irrenhaus befreien. Für beide gehen dann auch die größten Weihnachtswünsche in Erfüllung: Bertil freut sich über den Besuch des Vaters, der von der Familie getrennt lebt, und Mister Moose darf anstelle der Rentiere am Heiligen Abend Santas Schlitten ziehen.

Für die Akteure gab es lautstarken Applaus für diese schöne Geschichte zur Vorweihnachtszeit. - von Bettina Görlitzer

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