Udo Terschanski leitet auch Bonhoeffer-Altenzentrum

Viele Gäste gratulierten Udo Terschanski (3.v.l.) zur Einführung in sein Amt als Leiter des Dietrich-Bonhoeffer-Altenzentrums.

LÜDENSCHEID ▪ Während der Medizinische Dienst die Pflegearbeit im Haus überprüfte, freute sich derweil Udo Terschanski über die vielen guten Wünsche, die er am Dienstag zur Einführung in sein Amt als Leiter des Dietrich-Bonhoeffer-Altenzentrums entgegennahm. Eine gewisse Gelassenheit kann man dem 47-Jährigen also nicht abstreiten.

„Ich verstehe mich als Moderator“, sagte Terschanski im Gespräch mit den LN. Denn mit der offiziellen Einführung im Bonhoeffer-Altenzentrum ist er nun gleich Leiter von zwei Altenheimen des Evangelischen Perthes-Werkes in Lüdenscheid. Bereits vor zwei Jahren hatte der gelernte Krankenpfleger die Leitung des Altenheims im Amalie-Sieveking-Haus übernommen. „Dass ich nun zwei Einrichtungen leite, heißt nicht, dass es einen Einheitsbrei geben wird. Jedes Haus hat seine eigene häusliche Atmosphäre. Beide haben zwei starke Leitungsteams, auf deren Erfahrung ich baue.“

Bereits gleich zu Beginn steht für Terschanski ein größeres Bauvorhaben auf dem Plan. Die Einrichtung soll mit einem Anbau erweitert werden, um mehr Einzelzimmer zur Verfügung stellen zu können. Insgesamt wohnen 128 Frauen und Männer im Bonhoeffer-Altenzentrum.

Am Dienstag aber standen in der Cafeteria nach einem feierlichen Gottesdienst, den Pfarrer und Kuratoriumsvorsitzender Friedemann Kölling hielt, einige Grußworte für den „Neuen“ im Mittelpunkt. Kölling schenkte Udo Terschanski eine auffällige Brille in Herzrahmen eingefasst – die „Brille Gottes“, der mit Liebe auf die Menschen blickt. Hinzu kam ein Handtrainer, um immer wieder Kraft aufbauen zu können, und der Film „The Butterfly Circus“ – ein „wunderschönes Gleichnis auf Gott“.

Klaus Majoress, Superintendent des evangelischen Kirchenkreises Lüdenscheid-Plettenberg, wünschte Terschanski viel Kraft und Halt für die neue Herausforderung und lobte seine verbindliche und freundliche Art: „Er ist mit dem Herzen dabei.“ Auch Landrat Thomas Gemke und Bürgermeister Dieter Dzewas bekundeten, wie wichtig die Einrichtung für Lüdenscheid sei. Heidi Bettien-Heuser, Leiterin der Mitarbeitervertretung, hatte einen grünen Luftballon mitgebracht, der symbolisieren sollte, dass Hoffnungen und Träume nicht zerplatzen wie Seifenblasen.

Ralf Lohscheller, Geschäftsbereichsleiter Süd des Perthes-Werkes, erinnerte daran, dass das Amalie-Sieveking-Haus mit 1,0 bewertet worden sei. „Wir wissen die Leitung also auch hier im Bonhoeffer-Altenzentrum in guten Händen.“

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