Gebäude an der Altenaer Straße 168

Edel-Lokal im MK: Unbekannter schnappt sich Immobilie vor Zwangsversteigerung

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Zur Zwangsversteigerung der Immobilie Altenaer Straße 168 kam es am Amtsgericht Lüdenscheid nicht mehr.

Lüdenscheid - Das Gebäude an der Altenaer Straße 168, ein ehemaliges Ledigenheim und Büro-Gebäude, in dem zuletzt ab 2012 unter dem Namen „Lünsch“ eine Gastronomie angesiedelt war, ist dem Vernehmen nach verkauft.

Der Termin der Zwangsversteigerung, der für Montagmorgen im Amtsgericht Lüdenscheid anberaumt war, wurde von Rechtspfleger Andreas Reininghaus am Freitag wieder abgesetzt.

Zwar hatte es Bietinteressenten gegeben, die auch eine Sicherheit in Höhe von zehn Prozent des Verkehrswertes eingezahlt hatten, doch diese Interessenten kamen nicht mehr zum Zuge. Die Sparkasse Lüdenscheid hatte im Vorfeld einen Käufer präsentiert, der „so viel geboten habe“, dass auf eine Versteigerung verzichtet wurde.

Wer die Immobilie gekauft hat, dazu schweigen sowohl die Sparkasse als auch die Finanz & Data Consult GmbH & Co KG als bisheriger Besitzer. Beide wollten im Nachgang noch nicht einmal den Verkauf des Gebäudes bestätigen.

Für Rechtspfleger Reininghaus ist das„Verfahren eingestellt“, nun müsse der Vollzug verwirklicht werden. Sollte es dazu nicht kommen, könnte das Verfahren auch wieder aufgenommen werden. 

Davon allerdings ist wohl nicht auszugehen. 194 Quadratmeter Nutzfläche bietet das zweigeschossige Gebäude im Erdgeschoss, 190 Quadratmeter im Obergeschoss. Zum Gebäude gehören Waldgrundstücke, die nicht erschlossen sind.

Das Gesamtgrundstück ist 19.469 Quadratmeter groß. Das Architekten-Büro MTT (Trimpop, Trompetter, Schulte) aus Lüdenscheid hatte in seinem Exposé von einer Nutzung als Gastronomiebetrieb abgeraten. Eher schon dürfte das denkmalgeschützte Haus wieder als Bürogebäude genutzt werden.

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