Keine Übersicht an Sachsenstraße

Möglicherweise könnte das Schild mehr an der Parkstraße stadteinwärts verrückt werden.

Lüdenscheid - Michael Hahn von der Winkhauser Straße bemängelt eine unübersichtliche Beschilderung an der Einmündung Sachsen-/Parkstraße: „Seit einiger Zeit befindet sich dort in circa drei Meter Höhe ein neues Tempo-30-Schild, das darauf hinweist, dass in 100 Metern eine Tempo-30-Begrenzung in Richtung Frankenplatz beginnt.

Autofahrer, die aus der Sachsenstraße – von der Westfalenstraße kommend – nach rechts auf die Parkstraße abbiegen wollen, sich nach dem Stop-Schild richten und somit unter anderem nach links schauen und auf den Verkehr achten müssen, können das Tempo-30-Schild unmöglich sehen.“

Michael Hahn hat auch einen Verbesserungsvorschlag: Ein weiteres 30er Schild mit Rechtspfeil und dem 100 Meter-Zusatz könne an dem vorhandenen Mast mit dem Stop-Schild angebracht werden, meint er.

Der städtische Verkehrsplaner Christian Hayer stimmt Hahns Kritik zwar zu, seinem Lösungsvorschlag aber nicht: „Das hat verkehrsrechtliche Gründe. Rechtlich ist es nicht möglich, an einem Gefahrenzeichenschild wie dem Stop-Schild eine weitere Zeichenkombination anzubringen.“ Möglich wäre es vielleicht, das Tempo-30-Schild an der Parkstraße mehr Richtung Frankenplatz zu versetzen. Gleichzeitig erinnert Hayer daran, dass in der November-Sitzung des Bau- und Verkehrausschusses aus den Reihen der Politik die Verwaltung beauftragt worden sei, ein neues Geschwindigkeitsmodell für die Parkstraße zu entwickeln. Der mehrfache Wechsel zwischen 50er- und 30er-Zonen ohne klare Beschilderung des Endes der Begrenzung sei verwirrend und müsse vereinfacht werden.

Von Martin Messy

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