Team der LSG bleibt weitgehend unverändert

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Horst Buschinski übergab nach 17 Jahren als 1. Vorsitzender der 3. Kompanie die Standarte an seinen bisherigen Stellvertreter André Schiffner.

Lüdenscheid - Die Lüdenscheider Schützengesellschaft (LSG) geht mit einem weitgehend unveränderten Team ins neue Geschäftsjahr. Die Mitgliederversammlung bestätigte Horst Buschinski in seinem Amt als stellvertretender Vorsitzender und wählte Schatzmeisterin Andrea Klüppelberg und Schriftführerin Bettina Göldner zu weiteren Stellvertretern.

Einstimmig entlastete die Versammlung Vorstand und Schatzmeisterin. Friedrich-Karl Schmidt und Hansi Schröter wurden neu in den Ältestenrat gewählt.

Eine Änderung gab es an der Spitze der 3. Kompanie: Horst Buschinski übergab die Standarte an seinen bisherigen Stellvertreter André Schiffner. Ihm steht zukünftig Klaus Castel als Stellvertreter zur Seite. Wer 17 Jahre in die Zukunft blicke, habe das Gefühl eines sehr langen Zeitraums“, erklärte Horst Buschinski.

Seine 17 Jahre als 1. Vorsitzender der 3. Kompanie erschienen ihm im Rückblick hingegen „sehr kurz“.

Gute Nachrichten gab es an diesem Abend von der Schatzmeisterin: Sie berichtete von einem zufriedenstellenden Kassenstand, der nach der Abspaltung der Trägerstiftung für die Schützenhalle allerdings nur begrenzt aussagekräftig sei: „Erst die Bilanz 2015 wird zeigen, wie die finanzielle Situation wirklich aussieht.“ Vor allem beim Spendenaufkommen gehen immer mehr Beträge an die Stiftung – im Jahr 2015 rechne man mit einem weiteren Abwandern von Spenden, hieß es.

Diese Situation wurde angesichts des guten Zwecks der Stiftung allerdings sehr entspannt zur Kenntnis genommen: „Die Vorstandsarbeit ist erheblich einfacher, seit wir uns nur noch um den Verein kümmern“, stellte der 1. Vorsitzende Holger Heß in seinem Geschäftsbericht fest. Die immer noch solide finanzielle Situation der Schützengesellschaft erlaubte der Versammlung den einstimmigen Beschluss, dass die Mitgliedsbeiträge unverändert bleiben sollen.

Von Sorgen hinsichtlich der Zukunft des Kleinkaliberschießstands berichtete Schießwart Günther Krämer. Ohne Umbauten droht ab dem Jahr 2017 der Entzug der Betriebserlaubnis. Aufgrund einer Vorschrift des Emissionsschutzgesetzes müsste die Anlage ab dann mit einer Lüftungsanlage ausgestattet sein. Der Umbau würde „einen satten fünfstelligen Betrag“ kosten, erklärte Horst Buschinski auf Nachfrage.

Doch zunächst stehen die Planungen für das Schützenfest 2015 auf der Agenda: „Die Königsliste ist offen“ verkündete der Schützenoberst und nannte „Heiligabend“ als letzten Meldungstag. Das ist für die Schützen allerdings nicht der 24. Dezember, sondern der Mittwoch vor dem Schützenfest. - thk

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