Tausende kommen zu heißen Osterfeuer-Partys

Eine fröhliche Stimmung bei bestem Wetter – wie hier am Nattenberg – prägte die Partys bei den Osterfeuern.

LÜDENSCHEID ▪ Es hat Tradition: An Karsamstag und Ostersonntag lodern zahlreiche Osterfeuer. Zum vierten Mal ließen es die Lüdenscheider Johanniter in Kooperation mit dem Brauhaus vor der Kulisse des Rosengartens brennen. Nach dem Fackelzug entzündeten die ehrenamtlichen Helfer die acht Feuerstellen. Organisiert wurde das Osterfeuer vom Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit unter Leitung von Jutta Beißner. „Jedes Jahr wird es größer und voller“, freute sie sich über den Erfolg.

Auch zum Osterfeuer des Kleingartenvereins Hundebrink waren viele Gartenfreunde, Nachbarn und Bekannte und Gäste gekommen. Bei Sonnenschein, vielen von Vereinsmitgliedern gespendeten Kuchen, Leckereien vom Grill und kleinen Osterüberraschungen für die Kinder wurde die Veranstaltung zu einem gelungenen Fest.

300 Grillwürstchen, zwei Meter hoch aufgestapeltes Holz – das war der äußere Rahmen des Osterfeuers der Kreuzkirche. Organisiert von einem Team um Kirchenmitglieder Michael Feld und Kai Budde sowie Pastor Hans-Georg Ahl, stand vor allem das gesellige Miteinander der Gemeindemitglieder im Zentrum.

Seit zehn Jahren sind der Verein Lebenshilfe und der Löschzug Brüninghausen der Feuerwehr Lüdenscheid ein unschlagbares Team bei der Organisation des Osterfeuers auf dem Gelände des Gutshofes Wigginghausen. Am Abend wurde bei einsetzender Dämmerung das große Osterfeuer entfacht.

Bereits mehrere Stunden vor Beginn strömten die Besucher auf den Festplatz Hohe Steinert. Dort veranstaltete der Bürgerschützenverein Lüdenscheid (BSV) sein Osterfeuer. „Nachdem das Osterfeuer einige Zeit ausgefallen war und wir im vergangenen Jahr einen Neustart gewagt haben, soll der österliche Brauch nun wieder einen festen Platz im Kalender einnehmen“, so Festwart Kevin Jüngling.

Das mit Abstand größte Spektakel fand am Fuße des Rodelhangs Nattenberg statt. Rund 2000 vorwiegend junge Leute sahen ein riesiges Osterfeuer, tranken Bier, aßen Grillwürstchen und hörten aktuelle Musik dazu. Veranstalter Oliver Straub und das Team vom Jugendkulturbüro waren über die Resonanz begeistert.

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