Taubenhilfe weiter auf Standortsuche

Ein betreutes Taubenhaus im Brighouse-Park, hier eine Fotomontage, könnte die Innenstadt von Tauben entlasten.

LÜDENSCHEID ▪ Mit einer „Testphase“ will die „Initiative Stadttaubenhilfe Lüdenscheid“ belegen, dass sich das Taubenproblem in der Innenstadt innerhalb kurzer Zeit zumindest steuern lässt. Durch ein vierwöchiges „Probefüttern“, so schlägt die Initiative vor, könne man Daten und Erfahrungen sammeln, die den Sinn und die Wirksamkeit der ehrenamtlichen Taubenhilfe belegen.

Letztlich möchte man auf diese Weise nachweisen, dass Tauben feste Futterplätze regelmäßig aufsuchen und so aus der Innenstadt, von Fassaden, aus Parkhäusern verschwinden. Eben das ist das Anliegen der Initiative – Einsatz zum Wohle beider, von Mensch und Tier.

Ende Juli hat ein gutes Dutzend Tierfreunde die Voraussetzung zur Vereinsgründung geschaffen. Die Eintragung als gemeinnütziger Verein steht unmittelbar bevor. Die Aktiven um die Vorsitzende Dr. Gabriele Schuchardt und ihren Stellvertreter Thomas Buchholz wollen sich künftig gezielt darum kümmern, dass der Taubenbestand in Lüdenscheid abnimmt. In einem von den Tieren angenommenen, betreuten Taubenhaus will man den Bestand durch Eieraustausch kontrollieren. Artgerechte Fütterung, saubere Nistplätze, tierärztliche Versorgung – das Leben der Tiere soll besser werden, aber eben auch die Belästigungen für die Städter geringer.

„In vielen Städten wurden ähnliche Projekte mit sehr großem Erfolg durchgeführt“, sagt Thomas Buchholz. Derzeit versucht man, auf mehreren Ebenen Unterstützung für die Taubenhilfe zu bekommen. So will die Gruppe den Einsatz von   Ein-Euro-Jobbern klären, und auch mit der Stadt spricht man regelmäßig. Vor allem hofft man auf grünes Licht vom Ordnungsamt, um mit der Fütterungs-Testphase beginnen zu können.

http://www.stadttauben.web.officelive.com

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