Einschränkungen des Verkehrs

A45-Talbrücken Kattenohl und Brunsbecke: Bald beginnt der Abriss

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Die Landschaft unterhalb der Talbrücke Brunsbecke ist modelliert. Die waldreiche Topografie erforderte einen fast zweijährigen Vorlauf, um Straßen und Stellplätze für Baufahrzeuge und Kräne einzurichten.

Lüdenscheid - Die nächsten Brückenbauwerke auf der A 45 werden abgerissen  - diesmal zwischen Lüdenscheid und Hagen. Voraussichtlich Ende Januar kommenden Jahres wird mit dem Abbruch der Talbrücke Kattenohl in Fahrtrichtung Dortmund begonnen. Parallel wird auch die "alte" Brunsbecke verschwinden. 

Die Vorbereitungen für die Abrisse der Talbrücken Kattenohl und Brunsbecke zwischen Hagen-Süd und Lüdenscheid-Nord sind abgeschlossen. Beide Bauwerke werden in den nächsten fünf Jahren ersetzt. Das geht nicht ohne Einschränkungen des Verkehrsflusses.

Seit zwei Jahren laufen bereits die Vorbereitungen für das nächste Mammutprojekt an der Sauerlandlinie. Baustraßen, Kranstandorte und ein Regenrückhaltebecken entstanden nahezu unbeachtet von den vielen tausend Autofahrer, die tagtäglich diesen Abschnitt passieren. 

„Abriss und Neubau sind wegen der topografischen Lage deutlich anspruchsvoller als die Arbeiten im Lennetal. Die steilen Wege machen das Anfahren der Baustellen deutlich schwieriger“, sagt Karl-Josef Fischer, Pressesprecher von Straßen.NRW.

Mit der Erneuerung der dicht aufeinander folgenden Brücken Kattenohl (Baujahr 1966, Länge 207,50 Meter, Höhe 38 Meter) und Brunsbecke (Baujahr 1968, Länge 540 Meter, Höhe 66 Meter) steht der Landesbetrieb erneut vor einer gewaltigen Herausforderung. Obwohl beide Bauwerke nur rund 200 Meter trennen, müssen sie wegen ihrer Bauweise auf unterschiedliche Weise erneuert werden. 

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