Tagesstätte für psychisch Kranke eingeweiht

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Caritasdirektor Hans-Werner Wolff (2. v.l.) begrüßte die Gäste zur Einweihung der neuen Räume der Tagesstätte für Menschen mit psychischen Problemen, darunter waren Generalvikar Kalus Pfeffer (l.) und Volker Schmidt (r.) vom Märkischen Kreis. ▪

LÜDENSCHEID ▪ Psychische Probleme als Ursache für Erkrankungen nehmen immer weiter zu: Das war am Donnerstag natürlich ein Thema bei der Einweihung der neuen Räume der Caritas-Tagesstätte für Menschen mit psychischen Problemen im Martinus-Haus. Alle Redner waren sich einig, wie wichtig die Arbeit ist, die dort seit elf Jahren geleistet wird. Generalvikar Klaus Pfeffer segnete die Räume.

Zuvor hatte er betont, dass es gerade für Christen eine ureigene Aufgabe sei, für die seelischen Belastungen der Menschen sensibel zu sein. Insofern sei es eine gute Veränderung, dass das Haus des katholischen Gemeindeverbandes Altena-Lüdenscheid nun von der Caritas für die Betreuung seelisch kranker Menschen genutzt werde.

Zu den Gästen der feierlichen Einweihung zählten Kooperationspartner und Förderer, wie Peter Winter vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), Vertreter der Caritas auf Diözesan- und Dekanatsebene sowie der Gemeinden. Bürgermeister Dieter Dzewas und Volker Schmidt, Fachbereichsleiter Gesundheit und Soziales beim Märkischen Kreis, würdigten die Bedeutung der Arbeit der Tagesstätte, die Leiterin Brigitte Hilbrandt kurz vorstellte. Zentraler Punkt: Die Tagesstätte sei keine Therapie-Einrichtung, vielmehr biete sie den Menschen „ein Stück Familie“ und einen strukturierten Tagesablauf. Caritas-Direktor Hans-Werner Wolff sagte, mit Blick zu Winter und Schmidt: „Wir könnten die Platzzahl von 20 auf 25 Plätze ausbauen.“ Bis 2014 sollen im Kreis insgesamt 20 zusätzliche Plätze geschaffen werden. Zur Arbeit der Tagesstätte beantwortete Brigitte Hilbrandt drei Fragen. ▪ gör

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