Knapp 650 Besucher in den Operationssälen

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Die Anästhesievorbereitung war eines der Themenfelder.

LÜDENSCHEID - „Wir sind richtig begeistert. Das Angebot wird toll angenommen.“ Rundum zufrieden zeigte sich das Team des Klinikums Lüdenscheid am Samstag mit der Resonanz auf den ersten „Tag der offenen Tür im OP-Bereich“, der sich zu einem echten Renner entwickelte.

Knapp 650 Besucher nutzten die Gelegenheit, hinter die Kulissen des Klinikalltags zu schauen und einen Blick in die Operationssäle zu werfen. „Wir haben festgestellt, dass Menschen, die sich mit einer OP beschäftigt haben, weniger Angst vor Operationen haben“, erklärte Projektleiter Dietmar Sondermann. Diese Angst vor der OP („Das unbekannte Wesen“) zu nehmen und gleichzeitig die Berufsgruppen vorzustellen, die sich im OP-Bereich um die Patienten kümmern, war Sinn und Zweck des interaktiven, ebenso vielseitigen wie informativen Aktionstags.

Großen Aufwand betrieben die verschiedenen Abteilungen des Klinikums, um die überwältigende Zahl der Besucher über die Abläufe vor, während und nach einer OP zu informieren. Rede und Antwort standen Ärzte und Pfleger, um über die Anästhesievorbereitung, mögliche Narkoseverfahren, Operationsmethoden, neue Wege der Wundbehandlung und Wissenswertes rund um das Thema Operation detailliert und aufschlussreich Auskunft zu geben.

Vielerorts konnten Besucher selbst Hand anlegen, hoch sensible Technik ausprobieren und „Eingriffe“ (am Modell) per Monitor verfolgen. „Alle sind im Gespräch. Das ist eine unheimliche Kommunikation“, freute sich Dietmar Sondermann, stellvertretender Leiter der Anästhesiepflege und seit Anfang des Jahres mit der Planung des „Tags der offenen Tür im OP-Bereich“ beschäftigt. „Alle Fachdisziplinen sind vor Ort.“

Sowohl die vier chirurgischen Kliniken des Hauses als auch die Frauenklinik, die Augenklinik, die Klinik für Urologie und die HNO-Klinik beteiligten sich am umfangreichen Programm. In arthroskopische Operationen am Kniegelenk, Sonographie der Halsschlagader als Schlaganfallvorsorgeuntersuchung, Lasertechnik in der Urologie, laproskopische Untersuchungen des kleinen Beckens und vieles, vieles mehr erhielten die Besucher Einblick. Vom „Wunderwerk Ohr“ bis zur Operation am Grauen Star reichte das breite Spektrum. Vertreten beim Aktionstag war ferner die Krankenpflegeschule, die an ihrem Infostand über die Ausbildung zum/zur „Operationstechnischen Assistent(in)“, kurz OTA, informierte. Zur Stärkung gab’s Kaffee und Kuchen. Der Erlös kam dem Förderverein der Palliativstation zugute.

Von Monika Salzmann

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