Film über das Johnny Mauser

Szenen aus dem Clubleben

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Großer Andrang herrschte im Museumsfoyer, als im Rahmen der Ausstellung Home der Film über den vor einigen Wochen geschlossenen Club Johnny Mauser gezeigt wurde.

Lüdenscheid - „Wer hätte das vor neun Jahren gedacht, dass wir zwei Vögel hier im Museum stehen und euch begrüßen dürfen?“ Fabian Kernbach und Phillip Nieland, die einstigen Betreiber des Clubs Johnny Mauser, zeigten sich beeindruckt von dem großen Andrang zur Premiere des Films über ihren Club im Museumsfoyer.

Das Interesse an dem 70-minütigen Film, der von Max Mesch gefilmt und von Fabian Kernbach geschnitten wurde, war riesig, eine große Zahl der Johnny-Mauser-Familie sowie Freunde und Gäste des Clubs ließen es sich nicht nehmen, den Streifen im Museum auf der großen Leinwand zu schauen.

Der Film kombiniert auf visuell und dramaturgisch ansprechende Weise Impressionen aus dem Clubleben des Johnny Mauser mit Interviews von Künstlern, Mitarbeitern und Gästen, die erklären, was sie an dem für die Lüdenscheider Provinz ungewöhnlichen Club so geschätzt haben. In der Dokumentation, die noch bis zum Ende der Home-Ausstellung im Museum in Endlosschleife gezeigt wird, richten die Filmemacher ein großes Schlaglicht auf die zahlreichen Mitarbeiter. Egal, ob Betriebsleiter, Türsteher, Bedienung oder die „Dame an der Kasse“ – alle kommen zu Wort. Nicht wenige drücken eine Träne ab, auch von den zahlreichen Gästen, die sich an bis Sonntagmittag durchgetanzte Partynächte und an den Taxifahrer erinnern, mit dem sie aufgrund allzu intensiven Alkoholkonsums nicht mitfahren durften. Auch die teils prominenten Protagonisten am DJ-Pult wie Ante Perry oder Olli P., der eines seiner erste DJ-Sets im Mauser spielte, loben die freundschaftliche Atmosphäre, die grandiose Stimmung und das angenehme Arbeiten in dem Lüdenscheider Club, von dem ein Teil des Interieurs in die Ausstellung HOME integriert wurde.

„Sowas gab es in Lüdenscheid noch nie und wird es wohl auch nicht mehr geben“, lautet ein Kommentar im Film. Olli P. brachte in einem Satz auf den Punkt, was wohl viele an diesem Abend dachten: „Macht doch einfach weiter!“ Im Anschluss an den Film konnten sich alle Gäste noch mit den Machern im Rahmen einer After-Show-Party unterhalten, auf der die Mauser-DJ’s ChoLLo und Vincent Sonore auflegten.

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