„Summer feeling“ im Bikepark

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Das Geschick der Fahrer wurde am Wochenende im Bike-Park geprüft. ▪

LÜDENSCHEID ▪ „Nicht der Schnellste gewinnt diesen Sonntag, denn diesmal geht es um Geschicklichkeit“, erklärt Ulrike Wagner vom Jugendkulturbüro Lüdenscheid. Im Olpendahl hinter der CVJM Kinder- und Jugendfreizeitstätte Audrey’s trafen sich am Wochenende die Radbegeisterten, um ihre Geschicklichkeit auf die Probe zu stellen.

Zu meistern waren acht kurze Strecken mit Hindernissen. „Die beste Punktzahl ist Null“, so Wagner. Bei jedem Fehler gibt es Punktabzug. Meik Kasper, von Radsport-Kasper unterstützt Wagner bei der Punktwertung. Er weiß worauf es ankommt: „Die acht Teilnehmer dürfen zum Beispiel nicht vom Fahrrad steigen, sich mit dem Fuß abstützen oder die Pylone und Pfosten berühren, die die Strecken markieren.“ Wer Fehler macht, bekommt Minuspunkte.

„Ich habe zwar schon geahnt, dass es dieses Jahr anders wird, aber so genau wusste ich nicht was auf mich zu kommt“, berichtet Teilnehmer Fabian Marcel Hellmann. Bei den ersten Strecken geht noch alles gut, jeder bekommt null Punkte. „Und wenn das jetzt so weiter geht, gewinnt keiner“, lachen die Teilnehmer. Doch je weiter sie kommen, desto schwerer werden die Aufgaben. Nicht nur schräge Streckenabschnitte müssen gemeistert werden, es geht auch über Baumstämme, eine Wippe und um Bäume und scharfe Winkel herum. Wer dann noch mit dem Fahrrad über das dünne Holzbrett balancieren kann, der ist richtig gut. Wenn es beim ersten Mal nicht klappt, gibt es noch die zweite Chance. Insgesamt 16 Mal haben die acht Jungen die Möglichkeit, ihre Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen.

Nach einer kurzen Pause stehen die drei Sieger fest. Den ersten Platz macht Moritz Becker. Platz zwei belegt Philipp Schönherr und Platz drei geht an Marcel Haas. Sie bekommen neben einer Medaille auch freien Eintritt für den Bikepark Winterberg.

Ulrike Wagner bedankt sich bei Zuschauern und Teilnehmern und auch bei allen ehrenamtlichen Helfern. Entstanden ist der kleine BikePark einst durch einen Ideenwettbewerb des Jugendkulturbüros. Ohne die Ehrenamtlichen wäre der Sport der etwas anderen Art aber nicht möglich.

Das Beteiligungsprojekt bindet Jugendliche so gut es geht mit ein. Fabian Marcel Hellmann, Fabian Görlich, Marcel Haas und Philipp Schönherr verbringen so viel Zeit wie möglich damit, den Bikepark zu verbessern und in Stand zu halten. Sie bekommen Hilfe von Mike Kasper und auch vom Garten- und Landschaftsbauer Klaus Haas. Zusammen meistern sie technische Probleme und führen alle Umbau- und Wartungsarbeiten durch. Wer jetzt Lust bekommen hat, sein Können auf dem Fahrrad unter Beweis zu stellen, kann sich noch zum Ausflug in den Bikepark Winterberg anmelden. Weitere Informationen gibt es beim Jugendkulturbüro oder im Internet unter http://www.das-einzigartige.de. ▪ Marie-Therese Friemann

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