Suchtberatungsstelle dankt den Spendern

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Das Team der Suchtberatungsstelle – Ulrike Lienenkämper, Andrea Bäcker, Monika Triffo, Sonja Middendorf und Peter Nehrenheim (v.l.) – bedankt sich für die Spenden. ▪

LÜDENSCHEID ▪ Ein ganzes dickes Dankeschön sagt das Team der Suchtberatungsstelle des Diakonischen Werkes allen Spendern, die nach einem Aufruf rund 9000 Euro auf das Konto des Fördervereins überwiesen und damit zunächst bis zum Herbst nächsten Jahres die Finanzierung einer wichtigen Halbtagsstelle gesichert haben.

Auch der Verein Glücksbringer steuerte, wie berichtet, 1000 Euro bei. „Das ist auch ein Kompliment für unsere Einrichtung“, freuen sich das Beraterteam Andrea Bäcker, Sonja Middendorf, Monika Triffo und Peter Nehrenheim sowie die Sekretärin Ulrike Lienenkämper.

„Das Thema wird uns aber weiter Jahr für Jahr begleiten, denn der Förderverein ist zwar in der Lage 6500 Euro beizusteuern, doch die Lücke zu den erforderlichen 8000 Euro muss immer wieder geschlossen werden“, schildert Monika Triffo die Problematik. „Daher wäre es natürlich toll, wenn sich ein Dauerspender fände.“

Das gesamte Team arbeitet auf Teilzeitstellen, die zu 45 Prozent aus Kirchensteuergeldern bezahlt werden. Neben dem Diakonischen Werk als Träger bezuschusst der Märkische Kreis und die Stadt die Beratungsstelle. Teilweise brachen in den vergangenen Jahren die kommunalen Zuschüsse weg, die Finanzmittel wurden immer knapper. Durch den Spendenaufruf in den LN und verschiedene Werbeaktionen geriet die Arbeit der Suchtberatungsstelle in den Fokus und Firmen, aber auch private Unterstützer und der Erlös aus einem Benefiz-Akkordeonkonzert der Musikschule trugen zu der erfolgreichen Spendenaktion bei. „Unserem kostenlosen und überkonfessionellen Angebot liegt ein sehr langfristiges Konzept zugrunde, in dem jede Stunde zählt. So bedeuten 2,5 Stunden weniger, dass vier Klienten nicht direkt einen Termin bekommen könnten“, verdeutlicht Monika Triffo. 162 Klienten zählte die Beratungsstelle, die sich auch um die Co-Abhängigen kümmert, 2010. Hinzu kamen 110 Erstkontakte. Die Zahl der Einzelkontakte lag insgesamt bei 1595, die der Gruppenkontakte bei 2398. Die Beratung sei im Laufe der Jahre immer komplexer geworden. „Die Klienten können während der Beratung in ihrem Umfeld bleiben, was auch wichtig für die Betriebe ist, die ihre Arbeitskräfte behalten.“

Das gesamte Team hebt auch den unersetzlichen Einsatz der 16 ehrenamtlichen Kräfte hervor, die nach einer Therapie ihre Erfahrungen einbringen.

Weitere Spenden an den Förderverein der Suchtberatungsstelle, Konto-Nr. 368 308 bei der Sparkasse, BLZ: 45850005, sind willkommen. ▪ Martin Messy

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