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Sturzgefahr für Fahrradfahrer: Stadt im MK sperrt Straßenabschnitt

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Für Mountainbiker vielleicht machbar, für andere Radler ein Schrecken: das marode Straßenstück an der Einmündung von Neuenhofer und Mintenbecker Straße. Im Hintergrund der Park von Schloss Neuenhof. © Sebastian Schmidt

Kaum Autoverkehr, viel Wald und weite Horizonte – die Landschaft rund um das Lüdenscheider Schloss Neuenhof und Mintenbecke gilt als Paradies für Fahrradfahrer.

Lüdenscheid – Auch LN-Leser und Pedaleur Joachim Hohmann ist hier gerne unterwegs. Zumindest bis er den Mündungsbereich von Neuenhofer und Mintenbecker Straße erreicht. Da ist für ihn dann Schluss mit lustig. Seine Worte: „Das ist eine echte Gefahrenstelle für Radler. Wer da nicht aufpasst, liegt am Boden.“

StadtLüdenscheid
LandkreisMärkischer Kreis
Einwohnerzahl72.313 (Stand: 31.12.2019)

Der Grund für Hohmanns Warnung: Ein kurzes Straßenstück dort – direkt gegenüber der Parkanlagen von Schloss Neuenhof und laut Beschilderung für Anlieger und Radfahrer freigegeben – ist komplett marode. Überall liegen lose Asphaltbrocken herum, eine Fahrbahndecke ist nicht mehr erkennbar.

Stadt im MK sperrt Straßenabschnitt: STL zuständig für Straßenerhalt

Zuständig für den Straßenerhalt in diesem Bereich ist der Stadtreinigungs-, Transport und Baubetrieb Lüdenscheid (STL). Dessen Mitarbeiter haben sich die Situation vor Ort mittlerweile angesehen – und bestätigen die Eindrücke von Joachim Hohmann. STL-Vizeleiter Andreas Fritz gegenüber unser Zeitung: „Es stimmt, der Abschnitt ist total kaputt. Eine schnelle oder provisorische Reparatur ist da nicht möglich.“ Warum ausgerechnet dieses Straßenstück so zerstört ist, weiß auch Fritz nicht: „Da kann man nur spekulieren.“

Aus Sicherheitsgründen habe der STL besagten Abschnitt nun zunächst abgesperrt. Für Radler und Autofahrer bedeutet das keine Einschränkung – sie können die Stelle über die Straßenführung in unmittelbarer Nähe bequem umfahren. Wie es mit der zerstörten Kurzstrecke nun weitergeht, ist noch offen. Andreas Fritz: „Wir werden die Sache prüfen und dann entscheiden, was wir tun können.“

Von Sebastian Schmidt

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