Dritter Sturm-Sonntag in Folge

Hochwasser und Sturm im MK: Sandsäcke gegen die Fluten - Auto im Wasser

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Die Feuerwehr in Oberbrügge errichtete Sperren.

Märkischer Kreis - Sturm Yulia hat im Märkischen Kreis für Schäden gesorgt. Ein Mensch wurde verletzt. Flüsse und Bäche treten teilweise über die Ufer. 

  • Sturm "Yulia" hat den Märkischen Kreis erreicht.
  • Seit Sonntagmittag sorgten umgestürzte Bäume für Feuerwehr-Einsätze.
  • Am Montag beschäftigt Hochwasser die Einsatzkräfte.

+++ News-Ticker hier aktualisieren +++

+++Update 17.14 Uhr+++ Eine böse Überraschung erlebten Montagmorgen Bewohner einer Häuserzeile in Halver-Oberbrügge. Dort waren insgesamt sechs Keller vollgelaufen und auch hinter den Häusern staute sich das Wasser. Ein Auto versank teilweise im Wasser. Grund: Ein Obergraben war übergelaufen. Mit Sandsäcken versuchte die Feuerwehr die Wassermassen aufzuhalten. Auch am späten Nachmittag war der Einsatz noch nicht abgeschlossen. 

+++Update, 16.41 Uhr+++ Im Video zeigen sich einmal mehr die Konsequenzen des starken Regens - unter anderem die Überflutungen in Oberbrügge.

+++Update 15.50 Uhr+++ Die Wetterstation am Staberg hat am Sonntag vergleichsweise geringe Windstärken gemessen. Die stärkste Böe hatte demnach eine Geschwindigkeit von 53 km/h. Die Stormchaser Sauerland - eine private Gruppe von Hobbymeteorologen - hatte am Sonntag aus Lüdenscheid eine Böe mit Windstärke 10 gemeldet (93 km/h). Die Regenmenge summierte sich laut Wetterstation am Staberg zwischen Sonntag, 14.30 Uhr, und Montag, 14.30 Uhr, auf 15 Liter pro Quadratmeter - auch das kein außergewöhnlich hoher Wert. 

+++Update 14.10 Uhr+++ Laut Kreisbrandmeister gab es kreisweit 100 sturmbedingte Einsätzen. Betroffen waren alle Städte und Gemeinden im Kreisgebiet. Schwerpunkt der Einsätze Raum Iserlohn.  Anders als bei Sturm Sabine gab es keine Personalaufstockung in der Kreisleitstelle.

+++Update 14 Uhr+++ Für den Abend warnt der Deutsche Wetterdienst erneut vor Sturmböen - diesmal allerdings nur oberhalb von 600 Metern. In den nächsten Tagen wird im Märkischen Kreis Schnee erwartet

+++Update 13.43 Uhr+++ Matthias Borgmann vom Landesbetrieb Wald und Holz.NRW zog gestern eine kurze Bilanz des erneuten Sturmes für den Staatsforst in Meinerzhagen. In seinem Revier in Beckerhof seien wieder nur einzelne Bäume gefallen. „Und die waren vermutlich bereits vorgeschädigt“, glaubt der Förster. Borgmann berichtet weiter, dass derzeit keine Wege mehr gesperrt sind. Auch er rät allerdings dringend davon ab, den Wald zu betreten: „Da kann jederzeit ein Baum fallen, auch von herabfallenden Ästen droht Gefahr.“ Am Sonntag war die Feuerwehr in Meinerzhagen zu zahlreichen Einsätzen ausgerückt. In Eseloh verstopften am Abend zwei Rohre, die unter einer Straße verlegt sind und Regenwasser aus dem höher gelegenen Ortsbereich in einen Bach leiten. Auf der Straße und einem angrenzenden Grundstück führte das zu Überschwemmungen.

In Eseloh verstopften zwei Rohre, die unter einer Straße verlegt sind und Regenwasser aus dem höher gelegenen Ortsbereich in einen Bach leiten.

+++Update 13.17 Uhr+++ Der heftige Niederschlage, den „Yulia“, mit sich brachte, sorgte am Montag auch für einen Einsatz der Freiwillige Feuerwehr Schalksmühle an der Hälverstraße. In einem Betrieb kam es zu einem Wasserschaden. Die Einsatzkräfte beseitigten Laub vor einem Bacheinlauf, das das Wasser nicht ablaufen ließ. Der über das Wochenende anhaltend starke Regen sorgt in der Volme für viel Wasser. Am Messpunkt in Stephansohl wurde im Zeitraum von Sonntag, 9 Uhr, bis Montag, 9 Uhr, ein Höchstwert von knapp über 130 Zentimeter (Tageslinie) gemessen. Damit liegt der Pegel des Gewässers noch unter dem mittleren Hochwasserwert von 160 Zentimetern.

+++Update 12.49 Uhr+++ Jetzt ist klar: Es gab doch einen Verletzten im Märkischen Kreis. Eine Regionalbahn stieß mit einem umgestürzten Baum bei Nachrodt-Wiblingwerde zusammen. Ein Ast durchschlug ein Fenster der Bahn. 

+++Update 12.27 Uhr+++  Wieder macht Öl den Feuerwehrleuten in Halver-Oberbrügge Sorgen: Zu den Kellern, die überflutet sind, gehört auch jener einer Kunststoff verarbeitenden Firma, in dem ein Öltank steht. Auf den Wassermassen im Keller schwamm ein Ölfilm und drohte abzufließen. In der nahen Volme wurden daher mehrere Ölsperren gesetzt. Auch wurden Äste und anderes Gehölz herausgewischt, die den Abfluss behindern können.

In Oberbrügge ist ein Keller vollgelaufen, in dem sich ein Öltank befindet. Der Ölfilm droht in den Fluss zu gelangen. Seit 6.30 Uhr versuchen die Rettungskräfte das zu verhindern. 

+++Update 12.09 Uhr+++ Die Feuerwehr Lüdenscheid musste am Sonntag elfmal ausrücken. Die Polizei sicherte in der Zeit zwischen Sonntag 6 Uhr, und Montag, 6 Uhr, ebenfalls sechs Gefahrenstellen ab.

So drohte an der Gustav-Adolf-Straße eine Dachplatte abzustürzen, an der Knapper Straße/Ecke Herderstraße musste eine Plakatwand gesichert werden. Am Langen Acker sicherten die Feuerwehrleute einen Wetterhahn, der vom Dach zu fliegen drohte. In Plettenberg war ein verschollener Wetterhahn wiederentdeckt worden. 

+++ Update, 9.40 Uhr +++ Die Oestertalsperre läuft über. Aus dem nahen Ebbebach, der in Herscheid in den Stausee führt, ist schon ein kleiner Fluss geworden. 

+++ Update, 9.28 Uhr +++ Vollgelaufene Keller in Halver-Oberbrügge: Mehr als einen Meter hoch stand heute Morgen das Wasser im Keller einer Häuserzeile, auf dem Hof parkt ein Auto im Wasser, dazu ein Wasserfall, der sonst nicht da ist. Aus einem nahe gelegenen Obergraben drückte immer wieder Wasser nach. Obendrein drohte eine Ölverschmutzung, deshalb setzte die Feuerwehr Halver in der nahen Volme mehrere Ölsperren, fischte Äste und anderes Gehölz heraus, das den Abfluss behindern könnte. 

+++ Update, 8.28 Uhr +++Die Feuerwehr Iserlohn zählte insgesamt 30 Einsätze. Am Forellenweg war ein Bach über die Ufer getreten, Wohnhäuser waren von Hochwasser bedroht. Die Feuerwehr war hier mehrere Stunden im Einsatz, pumpte Wasser ab und senkte so den Pegel. 

+++ Update, Montag, 8.15 Uhr +++ Auch in Werdohl sorgt die Lenne für Hochwasser. So ist der Fluss im Innenstadtbereich über die Ufer getreten und hat unter anderem den Parkplatz an der Goethestraße überflutet, der mittlerweile gesperrt ist.

+++Update, Montag, 7.40 Uhr +++ Der Pegel der Lenne hat in Altena einen Stand von 2,49 Meter erreicht. Die Lenneuferstraße ist gesperrt. 

Webcam: Blick auf das Lenneufer in Altena 

+++Update 20.47 Uhr+++ Die Kreisleitstelle zählte bis 20.30 Uhr 102 sturmbedingte Einsätze im Märkischen Kreis (ohne Iserlohn und Hemer). In zehn Fällen fielen Bäume auf Autos und beschädigten diese. Verletzt wurde durch den Sturm und seine Folgen niemand. Die Polizei kam in ihrer Bilanz auf 71 Wetter-Einsätze. "Der Sturm hat uns heute in Atem gehalten", sagte eine Polizeisprecherin am Abend. 

+++Update 20.34 Uhr+++ Nach dem Sturm kam das Wasser. Überflutete Straßen und vollgelaufene Keller sorgten am Sonntagabend für mehrere Feuerwehreinsätze. In Meinerzhagen und Iserlohn musste die Feuerwehr Kellerräume leerpumpen, in Lüdenscheid (Liebigstraße) und Menden wurden Straßen geflutet. Derweil steigen die Pegel von Hönne, Volme und Lenne weiter. Erwartet wird das die Lenne in der Nacht in Altena über die Ufer tritt.

Webcam der Lenne in Altena

+++Update 20.08+++ Die Straße "Auf den Kuhlen" ist aufgrund von Hochwasser noch bis mindestens morgen früh gesperrt.  Der Bachdurchlauf war verstopft, so dass die Straße komplett überflutet wurde. Die Straße ist ab der Ortslage Löhbach in Richtung Beisen gesperrt. 

+++ Update 19.56 Uhr +++ In Herscheid steht das Wasser auf der Straße zwischen Friedrichsthal und Grünenthal in Fahrtrichtung Herscheid sowie außerdem auf der Straße durch Stottmert. Ansonsten gibt es zwar viele verschmutzte Straßen und bislang gut ein halbes Dutzend Feuerwehr-Einsätze.

+++ Update 19.42 Uhr +++ In Altena auf der Rahmedestraße hat sich kurz vor der Einmündung zum Hügelweg ein Erdrutsch ereignet. Angesichts der ergiebigen Regenfälle war hier Erdreich aus der Hanglage auf die tiefer liegende Rahmedestraße gestürzt. Die Feuerwehr war vor Ort, dazu ein Bagger, um die Straße freizuräumen.

Erde rutschte in Altena auf die Rahmedestraße ab.

+++ Update 19.30 Uhr +++ In Plettenberg gab es nach aktuellen Angaben der Feuerwehr bislang vier kleinere sturmbedingte Einsätze. Hier mussten jeweils Bäume beseitigt werden, was immer binnen weniger Minuten ohne nennenswerte Einschränkungen für den Verkehr klappte. 

In Plettenberg mussten am Sonntag - wie hier beispielhaft im Bereich "In der Mark" in Kierspe - vier Bäume beseitigt werden.

+++ Update 18.41 Uhr +++ Gerade ging der Melder der Freiwilligen Feuerwehr Schalksmühle. In Linscheid droht ein Baum auf die Fahrbahn "Am Nocken" zu stürzen. Der Löschzug Dahlerbrück ist im Einsatz. 

+++ Update 18.28 Uhr +++ Yulia hat Halver nun endgültig erreicht. Der fünfte Baum, ebenfalls in Oberbrügge, liegt in der Ortslage Dahlhausen auf der Fahrbahn. Der Löschzug Oberbrügge ist unterwegs.

+++ Update 17.59 Uhr +++ Zwei Bäume sind fast zeitgleich auf dem Halveraner Stadtgebiet auf Straßen gestürzt. Einer fiel auf die Straße Im Grund - der Löschzug Oberbrügge ist unterwegs. Die zweite Meldung rief den Löschzug Stadtmitte auf die L528 nach Schmidtsiepen. Bereits heute Vormittag musste ebenfalls der Löschzug Stadtmitte nach Ostendorf, um einen Baum von der Fahrbahn zu entfernen. Der erste Baum fiel heute morgen in Buschhausen, wie Michael Keil, Pressesprecher der Feuerwehr Halver, mitteilt. Das war circa zeitgleich mit dem Unfall auf der B229

+++ Update 17.39 Uhr +++ Der Pegel der Lenne in Altena hat um 1730 Uhr eine Höhe von 1,87 Metern erreicht. Innerhalb einer halben Stunde erhöht sich der Wasserstand derzeit um zwei Zentimeter. Das würde bedeuten, dass die Lenne am Morgen über die Ufer treten könnte. Noch am Morgen wurde ein Pegel von 1,17 Meter registriert.

+++ Update 17.11 Uhr +++ Der Pegel der Flüsse im Märkischen Kreis steigen derzeit zum Teil sehr stark an. Grund ist der Dauerregen, der örtlich bis zu 50 Liter auf den Quadratmeter bringen soll. Seit dem Morgen stieg der Pegel der Lenne in Altena von 1,40 auf 1,80 Meter (16.30 Uhr). Bis zum Erreichen der ersten Warnlinie sind es nur noch wenige Zentimeter. In der Webcam vom Lenneufer können Sie die aktuelle Entwicklung verfolgen.

Webcam vom Lenneufer in Altena

Noch steiler ist der Anstieg der Hönne. An der Messstelle Menden wurde um 8 Uhr noch ein Pegel von einem Meter gemessen. Aktuell sind es fast 1,70 Meter. Die Volme muss ebenfalls deutlich mehr Wasser aufnehmen. Stromabwärts in Hagen-Ambrock stieg der Pegel im Tagesverlauf von 90 Zentimeter auf 1,50 Meter. In allen Fällen ist die Tendenz weiter steigend. 

+++ Update 17.05 Uhr +++ Die Polizei im MK hat seit dem Morgen im gesamten Kreisgebiet inzwischen 57 Einsätze wegen des Sturms und auch wegen Dauerregens aufgenommen. In den meisten Fällen wurde die Polizei über Gefahrenstellen informiert. Den jeweiligen Einsatz übernahm dann die Feuerwehr. Aufgrund des anhaltenden Regens können Straßen teilweise überschwemmt sein. Autofahrer sollten weiterhin vorsichtig fahren. 

+++ Update 16.57 Uhr +++ Die "Stormchaser Sauerland" haben aktuelle Winddaten vom Nachmittag zusammengetragen und bei Facebook veröffentlicht. Demnach wurde am Sonntag in Lüdenscheid eine Windgeschwindigkeit von 93 km/h gemessen (Windstärke 10). Damit ist Sturm Yulia schon jetzt heftiger als Sturm Victoria am vergangenen Sonntag. Damals war die stärkste Böe 92 km/h schnell. Auf dem Kahlen Asten erreichte der Wind am Nachmittag eine Spitzengeschwindigkeit von 104 km/h. 

+++ Update 16.25 Uhr +++ Laut Kreisleitstelle hat die Feuerwehr bis um 16.25 Uhr 63 wetterbedingte Einsätze im gesamten Kreisgebiet (mit Ausnahme von Iserlohn und Hemer) gefahren. Zumeist befanden sich Hindernisse wie Bäume auf Straßen, die beseitigt werden mussten. In einigen Fällen waren aber nach dem Dauerregen der vergangenen Stunden Straßen überflutet, wenn zum Beispiel Gullys verstopft waren. Auch hier beseitigte Feuerwehr Gefahrenstellen. 

+++ Update 15.32 Uhr +++ Die L694 ist wegen eines umgestürzten Baumes derzeit gesperrt. Eineentwurzelte Fichte legte sich quer über die Fahrbahn. Die Gefahrenstelle befindet sich an der Bushaltestelle Stille Beul unweit der Klamer Brücke an der Versetalsperre. Einsatzkräfte der Feuerwehr Lüdenscheid beseitigen derzeit den Baum. 

Sturm Yulia entwurzelte eine Fichte unweit der Klamer Brücke

+++ Update 15.19 Uhr +++ In Menden, wo ungeachtet des Wetters der Tulpensonntags-Umzug der MKG Kornblumenblau stattfand, arbeitet die Feuerwehr nach eigenen Angaben aktuell "einige kleinere wetterbedingte  Einsätze" ab - und zwar in den Stadtteilen Bösperde, Lendringsen und Mitte.

In Bösperde ist ein Bach über die Ufer getreten, weil Äste und Laub ein Ablaufgitter versperren. In Lendringsen ist der Bieberkamp kurz vor der Ortschaft Lürbke überflutet. Und auf der Balver Straße in der Innenstadt ist ein Baum umgestürzt. Diese Straße nutzte übrigens zuvor auch der Karnevalsumzug.

+++ Update 15.03 Uhr +++ In Altena gab es seit der Nacht mehrere sturmbedingte Einsätze. An der Breslauer Straße wurde das Dach eines Hauses teilweise abgedeckt. Die Feuerwehr beseitigte Dachpfannen, die sich gelöst hatten. Zudem musste mehrere umgestürzte Bäume beseitigt werden. 

Ein Dach wurde in Altena teilweise abgedeckt.

+++ Update 14.53 Uhr +++ Zwischenstand aus der Polizei-Leitstelle in Iserlohn: Kreisweit gab es bislang 42 wetterbedingte Einsätze. Fast in allen Fällen waren Bäume auf Fahrbahnen gestürzt. Es kam zu leichten Verkehrsbehinderungen wegen kurzzeitiger Sperrungen. Die aktuellste Einsatzstelle befindet sich an der Versetalsperre unweit der Klamer Brücke. Eine Tanne ist dort auf die L694 gestürzt und blockiert die Straße. Die Feuerwehr ist im Einsatz. 

Eine entwurzelte Fichte fiel auf die L694 an der Versetalsperre. 

+++ Update 14.32 Uhr +++ An der Winterlit in Neuenrade kippte gegen 13 Uhr ein Baum auf die Telefonleitung und hatte das Kabel heruntergedrückt. Die Feuerwehrleute des Löschzugs 1 Stadtmitte beseitigten den Baum.

+++ Update 14.23 Uhr +++ Die Feuerwehr Lüdenscheid hat seit dem Vormittag mehrere Sturm-Einsätze gefahren - unter anderem auf der A45. Zuletzt wurden die Einsatzkräfte nach Wettringhof gerufen, wo ein Baum umgestürzt war und die Straße blockierte. In der Gustav-Adolf-Straße drohten lose Dachplatten abzustürzen. 

+++ Update 13.59 Uhr +++ In Werdohl mussten der Löschzug Kleinhammer und der Löschzug Brüninghaus gegen 11.30 Uhr ausrücken. Am Blechhammer war ein Baum umgestürzt, der wiederum die Straße blockierte. Die B229 war für eine dreiviertel Stunde gesperrt.

+++ Update 13.14 Uhr +++ Wie die Kreisleitstelle am Mittag auf Anfrage mitteilte, gibt es seit 12 Uhr mehrere sturmbedingte Einsätze der Feuerwehr. Die Polizei zählte bis 13 Uhr rund 30 sturmbedingte Einsätze. Meistens waren Bäume auf die Straße gekippt und blockierten Straßen. Verletzt wurde niemand.

Die Feuerwehr Iserlohn berichtete am Sonntagmittag über mehre sturmbedingte Einsätze. "In der Mehrzahl handelte es sich bis jetzt um abgebrochene Äste, umgestürzte Bäume, abgedeckte Dachziegel oder lose Fassadenteile. Da mit weiteren Einsätzen gerechnet wird, sind aktuell einzelne Gerätehäuser im Stadtgebiet mit Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr besetzt", so die Feuerwehr.

Gefahrenstelle auf der A45 bei Lüdenscheid wegen umgestürzter Tanne

Die größte Gefahrenstelle befindet sich auf der A45 zwischen Lüdenscheid-Süd und Meinerzhagen. In Höhe des Rastplatzes Barberg war gegen 12.20 Uhr ein Baum auf die Fahrbahn gestürzt. Die Tanne legte sich quer über zwei Fahrspuren, sagte ein Feuerwehr-Sprecher. 

Auf der A45 gab es mehrere Sturm-Einsätze (Symbolbild). 

Der Verkehr wurde heruntergebremst und an der Gefahrenstelle vorbeigeleitet. Die Feuerwehrleute entfernten die Tanne und kontrollierten in dem Bereich weitere Bäume. Gegen 13 Uhr war der Einsatz beendet.

Dringende Warnung: Autofahrer auf der A45 müssen unbedingt vorsichtig fahren

Gegen 13 Uhr stürzte ein weiterer Baum auf die Fahrbahn der A45. Die Gefahrenstelle liegt rund 1.000 Meter  vor der Autobahnabfahrt Lüdenscheid-Süd in Fahrtrichtung Frankfurt. Die Feuerwehr beseitigte den Baum. 

Umherfliegende Teile sorgen auf der A45 immer wieder für Gefahr. Autofahrer sollten bei ihrem Weg durchs Sauerland unbedingt vorsichtig fahren. 

Feuerwehr Iserlohn ist im Dauereinsatz - Freiwillige Feuerwehr besetzt Gerätehäuser

Darüber hinaus sorgten umgestürzte Bäume in Werdohl (2), Altena (1) und Menden (1) für kleinere Feuerwehreinsätze. In Balve-Eisborn drohten Dachteile eines Kindergartens herabzustürzen

Nach Angaben der Feuerwehr-Leitstelle rechne man noch bis 18 Uhr mit vergleichbaren Windstärken. Danach soll der Wind - nach der Vorhersage - abflauen. 

Einsatz in Balve-Eisborn.

Auch die Feuerwehr Iserlohn ist im Sturm-Einsatz: Im Laufe des Vormittags wurden nach Angaben der Feuerwehr bereits mehrere sturmbedingte Einsätze abgearbeitet. 

In der Mehrzahl handelte es sich bis jetzt um abgebrochene Äste, umgestürzte Bäume, abgedeckte Dachziegel oder lose Fassadenteile. Da mit weiteren Einsätzen gerechnet wird, sind aktuell einzelne Gerätehäuser im Stadtgebiet mit Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr besetzt.

Wir berichten weiter. 

Unwetterzentrale und Deutscher Wetterdienst gaben teilweise Unwetterwarnungen für den Märkischen Kreis heraus. Mehrere Karnevalszüge in NRW wurden wegen des Sturms abgesagt. 

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