Feuerwehr bittet weiter um erhöhte Aufmerksamkeit

Sturm im MK: Dringende Warnung an Bevölkerung - Bestätigt: So schnell war die stärkste Böe

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Die Nottebohmstraße war am Montagvormittag gesperrt. 

Lüdenscheid -  Bis zum jetzigen Zeitpunkt hat Sturmtief Sabine in Lüdenscheid keine so großen Spuren hinterlassen, wie es befürchtet wurde, vermeldet die Feuerwehr Lüdenscheid am Montag. 

Update 18.11 Uhr: Die auf 444 Metern gelegene Wetterstation am Zeppelin-Gymnasium hat am Sonntagabend um 23.51 Uhr die stärkste Böe der Nacht registriert. Ihre Geschwindigkeit lag bei 118,8 km/h. Das entspricht der Windstärke Bft 12. Die stärksten Windböen der vergangenen Jahre lagen bei einem Wert um 118 km/h. Die stärkste jemals gemessene Böe in Lüdenscheid erreichte im Jahr 1990 eine Geschwindigkeit von 166 km/h.

Update 16.15 Uhr: Weniger schlimm, als erwartet traf das Sturmtief Sabine auf das Märkische Sauerland. Bis Montagmorgen arbeiteten die Feuerwehren im Märkischen Kreis 162 Einsätze ab. Landrat Thomas Gemke zeigte sich dankbar für den Einsatz aller Beteiligten: "Ohne die guten Reaktionen der Einsatzkräfte kann so eine Situation auch anders aussehen. Besonderer Dank gilt allen Ehrenamtlichen, die die ganze Nacht unterwegs waren – obwohl es nicht ungefährlich ist. Das kann man nicht stark genug betonen." 

Die meisten Einsätze betrafen überflutete Straßen und umgekippte Bäume. Insbesondere das nördliche Kreisgebiet war betroffen. In Iserlohn wurde ein Zug blockiert: ein umgestürzter Baum zerstörte die Oberleitung. In Neuenrade und Balve kam es teilweise zu Stromausfällen. In Plettenberg brannte ein Dachstuhl. Den Montag über kam es noch zu Beeinträchtigungen im Straßenverkehr durch einzelne Sperrungen. Der Kreis warnt: Waldgebiete sind durch die Gefahr von herabfallenden Ästen zu meiden.

Update 16.00 Uhr: Die Stadt Lüdenscheid meldet, nach jetzigen Erkenntnissen werden die Schulen und Kindertageseinrichtungen am morgigen Dienstag, 11. Februar, wieder geöffnet haben und der Unterricht in der Kreisstadt wieder regulär stattfinden. 

Update 15.00 Uhr: Der STL kontrolliert Spielplätze, Schulen und Kindertagesstätten sowie städtische Gebäude, öffentliche Plätze und Straßen auf mögliche Schäden durch "Sabine". „Es kann sein, dass Bäume nicht umgefallen sind, aber durch die Sturmböen in Mitleidenschaft gezogen wurden“, erklärt Andreas Fritz, stellvertretender Werkleiter des STL, wieso diese dann zur Gefahr werden. Zudem können dem STL Schäden telefonisch gemeldet werden.

Update 14.19 Uhr: Die Stadt bestätigt, dass man von größeren Schäden verschont blieb. Der bislang einzig bekannte Schaden an städtischen Gebäuden wurde am Sonntagnachmittag verursacht. Eine der Türen aus der Glasfront, die das sogenannte „Gänsegärtchen“ vom Sternplatz trennt, wurde aus der Fassung gerissen. Laut ZGW sei derzeit jedoch noch nicht abschließend geklärt, ob Sturmböen oder Vandalismus dafür verantwortlich sind.

Update 13.37 Uhr: Kreisbrandmeister Michael Kling bedankt sich auf seiner Facebook-Seite bei den Helfern und nennt auch die Zahl der Einsätze im Märkischen Kreis - 162: "Danke an die vielen Einsatzkräfte von Feuerwehr, Leitstelle, Polizei und Hilfsorganisationen, welche in den letzten 24 Stunden 162 sturmbedingte Einsätze im Märkischen Kreis abgearbeitet haben. 

Update 13.10 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat am Mittag eine weitere Wetterwarnung für Lüdenscheid veröffentlicht. Demnach muss oberhalb von 400 Metern mit Glätte durch Schneefall gerechnet werden. Die Warnung der Stufe 1 gilt bis Montag um 18 Uhr. Die Warnung vor (schweren) Stürmböen bis 100 km/h gilt weiterhin bis Dienstag. 

Update 13.07 Uhr: Revierförster Marcus Teuber war direkt am Montagmorgen in der Stadt und den Revieren unterwegs, um sich ein erstes Bild von den Schäden zu machen. Sein Fazit nach der Nacht mit Sturmtief Sabine lautete „wir sind noch glimpflich davon gekommen.“ Bislang sei es bis dahin lediglich zu sogenannten Einzelwürfen gekommen. Es seien nur einzelne Bäume, keine kompletten Schonungen umgestürzt. Für ein detailliertes Schadensbild, gerade in den Wäldern, sei es aber noch viel zu früh gewesen - zumal noch weitere Sturmböen vorausgesagt waren.

Sturm Sabine in Lüdenscheid und MK- die Bilder

Update 12.04 Uhr: Die aktuelle Wetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes vor schwerem Gewitter für Lüdenscheid wurde noch einmal bis 12.45 Uhr verlängert. 

Update 11.48 Uhr: Auch das Geschwister-Scholl-Gymnasium, das Bergstadt-Gymnasium und die Hauptschule Stadtpark sind aus Sicherheitsgründen geschlossen. 

Update 11.38 Uhr: Auch in den anderen Städten und Gemeinden des Märkischen Kreises gab es in der Nacht und am Montag Sturmeinsätze. Und zwar hier: 

Update 11.32 Uhr: Die Adolf-Reichwein Gesamtschule meldet auf ihrer Homepage: Wegen des zu erwartenden schweren Orkans bleiben alle Lüdenscheider Schulen am Montag geschlossen. Alle Schüler,  Lehrer und das weitere in der Schule tätige Personal bleiben Zuhause. Die Schule bleibt geschlossen." Gleiches melden auch das Zeppelin-Gymnasium und die Richard-Schirrmann-Realschule. An der Realschule finden in dieser Woche zudem für die Klasse neun Betriebspraktika statt. Für diese gilt: Die Schüler bleiben den Betrieben fern. Eltern müssen die Schüler jedoch telefonisch bei den betreffenden Betrieben abmelden.

Update 11.18 Uhr: Ein ganz großer Dank gilt allen Helfern, die sich in der Nacht und am Morgen um die Sturmfolgen in Lüdenscheid und im Märkischen Kreis gekümmert haben. THW und DRK haben sich bei Facebook bereits geäußert. 

Update 10.50 Uhr: Weiter Einschärnkungen gibt es im Öffentlichen Nahverkehr - auch in Lüdenscheid. Die MVG meldet: Durch die Feuerwehr wurde vor wenigen Minuten die Nottebohmstraße aufgrund mehrerer umgestürzter Bäume gesperrt. Die Linie 44 wird somit in beide Richtungen über das Krankenhaus umgeleitet. Es entfallen die Haltestellen „Krähennocken“, „Wefelshohler Straße“, „Nottebohmstraße“, „Schnepperstraße“, „Esen GmbH Kalver Landweg“, „Püschel“ und „Jüngerstraße“. Die Sperrung wird laut Aussage der Feuerwehr bis mindestens 13 Uhr andauern. Auf Höhe der Hausnummer 7 droht an der Nottebohmstraße zudem ein Baum auf die Fahrbahn zu stürzen.Um diesen zu fällen, soll ein Hubsteiger eingesetzt werden. "Das ist unter den gegebenen Wetterbedingungen eine besondere Herausforderung", sagt Sven Prillwitz, Pressesprecher der Stadt Lüdenscheid. Um 12.40 Uhr konnte die Sperrung der Nottebohmstraße wieder aufegehoben werden. 

Update 10.45 Uhr: Gewitter sind am Montagmorgen über Lüdenscheid hinweggezogen. Eine Warnmeldung des Deutschen Wetterdienstes dazu gilt noch bis 11.45 Uhr. Weiterhin aktiv ist in Lüdenscheid die Warnung der Stufe 2 (markantes Wetter) vor Sturmböen, die in exponierten Lagen auch schwer sein können. Das bedeutet, dass die Böen Geschwindigkeiten bis 100 km/h erreichen können. Die Feuerwehr ist weiterhin in Alarmbereitschaft. 

Der Lüdenscheider Revierförsetr Marcus Teuber warnt die Bevölkerung noch einmal eindringlich davor, sich im Freien, insbesondere in den Wäldern rund um Lüdenscheid aufzuhalten. Die Gefahr durch die Sturmböen sei noch nicht vorüber. 

Update, 10.40 Uhr: Wie die Stadt Lüdenscheid mitteilt, hat die Feuerwehr in der Nacht zu Montag im Rahmen der Wachbereitschaft Objekte mit eingeschränkten Zufahrtsmöglichkeiten kontrolliert: das Karl-Wessel-Haus Hellersen GmbH & Co. KG (Sanatorium), den Gutshof Wigginghausen der Lebenshilfe Lüdenscheid und die Fachklinik Spielwigge.

Update, 09.00 Uhr:  Insgesamt gab es laut Feuerwehr im Lüdenscheider Stadtgebiet 17 sturmbedingte Einsätze mit zwei temporären Straßensperrungen. Die in der Nacht gesperrte Straße "Im Grund" konnte am frühen Morgen mit Hilfe von STL-Mitarbeitern freigeschnitten und wieder freigegeben werden. Die Zufahrtsstraße nach Wigginghausen wurde mit Unterstützung des Landesbetriebes Holz und Wald freigeschnitten. Aufgrund anhaltender Sturmböen bitten die Feuerwehr weiter um erhöhte Aufmerksamkeit beim Aufenthalt im Freien.

Update, 00.57 Uhr: Feuerwehreinsatz Nummer 11 in Lüdenscheid: Die Straße Im Grund muss gesperrt werden. Ein Baum ist umgestürzt; weitere drohen zu fallen. Unterdessen ergänzt Feuerwehr-Sprecher Jörg Weber seine Auskunft von 23.51 Uhr: Heute Nacht werden 67 Wehrleute in Bereitschaft sein, um Sabine zu trotzen. 

Update, 00.37 Uhr: Die Feuerwehr im Märkischen Kreis sieht den kommenden Stunden gelassen entgegen. In der Leitstelle wird allerdings damit gerechnet, dass der Wind ab 5 Uhr in der Früh wieder deutlich zunimmt. Von den ganz großen Einsätzen sind die Kräfte - bislang - verschont geblieben. Das Wichtigste: Es gab keine Verletzten. Vielerorts liegen allerdings Bäume auf den Straßen. Sie werden nach Priorität freigeräumt: wichtige Verkehrsverbindungen zuerst, Nebenstraßen später.

Update, 00.28 Uhr: Im Neuenrader Stadtteil Küntrop fiel gegen Mitternacht der Strom ebenso aus wie in der Iserlohner City. Unterdessen musste der Kohlberg in Neuenrade gesperrt werden. Die Affelner Straße zwischen Plettenberg und Affeln ist laut „Blitzer, Verkehr und mehr im Märkischen Kreis“ wegen mehrerer umgestürzter Bäume gesperrt.

Update, 00.12 Uhr:  Auf der Facebookseite „Blitzer, Verkehr und mehr im Märkischen Kreis“ heißt es: Kein Durchkommen mehr auf der Versestraße in Brüninghausen wegen umgestürzter Bäume!“

Update, 23.51 Uhr: Die Zahl der Einsätze der Lüdenscheider Feuerwehr hat sich mittlerweile auf zehn erhöht, dabei bleibt die Lage aber alles in allem recht entspannt. Also hat die Wehrführung beschlossen, ab 1 Uhr dem Großteil der Einsatzkräfte eine Ruhepause zu gönnen. Feuerwehr-Sprecher Jörg Weber: "Wir wissen ja nicht, wie hart es am Montag noch kommt. Da brauchen wir so viele frische Kräfte wie möglich." Es sei aber in jedem Fall gewährleistet, dass alle Gerätehäuser während der kompletten Nacht personell ausreichend besetzt seien. Auch Freiwillige Feuerwehrleute werden heute Nacht Dienst tun.  

Update, 22.47 Uhr:  Jörg Weber, Sprecher, der Lüdenscheider Feuerwehr, kann's selbst fast nicht glauben: "Kein einziger Einsatz seit kurz vor 19 Uhr. Von uns aus kann's gerne so bleiben." Laut Weber berät die Feuerwehrführung derzeit darüber, in welcher Personalstärke die nächtliche Einsatzbereitschaft aufrechterhalten werden soll. Wir werden Sie weiter informieren.  

Update, 22.38 Uhr: In Schalksmühle musste am späten Abend die Zufahrtsstraße Richtung Winkeln gesperrt werden.

Update, 22.34 Uhr: Die Märkische Verkehrsgesellschaft (MVG)  schrieb gegen 22.30 Uhr, sie könne noch nicht genau sagen, ob am Montag alle Busse fahren werden: „Auch wir wissen noch nicht, wie stark die Beeinträchtigungen durch den Sturm sein werden. Aktuell versuchen wir, uns einen gesicherten Überblick zu verschaffen, welche Schulen am Montag geschlossen bleiben.“ Hier geht es zur Homepage der MVG.

Folgende Linien fahren Umleitungen:

Auf der Linie 11 und 12 wird Umleitung gefahren ab Finanzamt über Westfalenstraße zum Konrad Adenauer Ring. Folgenden Haltestellen werden nicht angefahren Fachschulplatz und Oststraße werden in beiden Richtungen nicht angefahren.

Auf der Linie 1,2 und 13 wird ab Hemer ZOB nicht über die Stephanstr. gefahren sondern über die Hauptstraße. Es entfallen folgende Haltestelle Parkstraße und Breddestraße in beiden Richtungen.

Die Linie 1 kann zur Zeit den Konrad Adenauer Ring wegen eines Sturmeinsatzes nicht angefahren werden. Fahrgäste in Fahrtrichtung Hemer bitte an der Haltestelle Schillerplatz zusteigen.

Die Mitarbeiter in der Feuerwehr-Einsatzleitstelle (FEL) in Lüdenscheid sind auf Sabine vorbereitet.

Update, 21.23 Uhr: Insgesamt 1363 Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW und weiteren Hilfsorganisationen sind zurzeit im Märkischen Kreis wegen des Sturms Sabine aktiv. Bisher gab es laut Kreis-Pressesprecher Hendrik Klein mehr als 100 Einsätze - vor allem im nördlichen Kreisgebiet. besonders betroffen ist die Stadt Menden.

Update, 20.53 Uhr:  Vorsicht, Autofahrer! Laut "Blitzer im Märkischen Kreis" ist ein Baum zwischen Lüdenscheid und Werdohl auf die B 229 gestürzt. Derweil sagt Lüdenscheids Feuerwehrsprecher Jörg Weber auf Nachfrage, die Zahl der Einsätze habe sich seit 19 Uhr nicht erhöht. Weber: "Wir sind ein bisschen irritiert, was die bisherigen Wetterprognosen angeht."    

Update, 20.18 Uhr: Der Märkische Kreis hat den Schulleitungen der Schulen in seiner Trägerschaft freigestellt, am Montag Unterricht ausfallen zu lassen. Zum jetzigen Zeitpunkt steht fest, dass an folgenden Schulen am Montag kein Unterricht stattfinden wird: Hönne-Berufskoileg Menden, Berufskolleg Hansaallee Iserlohn und Aucheler Straße Letmathe, Gertrud-Bäumer-Berufskolleg Lüdenscheid und Plettenberg, Berufskolleg für Technik Lüdenscheid, Eugen-Schmalenbach-Berufskolleg Halver, Brabeckschule Iserlohn, beide Standorte Regenbogenschule Hemer, Wilhelm-Busch-Schule Hemer, Hundertwasser-Schule Altena, Mosaik-Schule Meinerzhagen und Lüdenscheid, Schule an der Höh Lüdenscheid, Carl-Sonnenschein-Schule Iserlohn (weitere Lüdenscheider Schulen siehe unten).

Update, 19.08 Uhr:  Die Feuer- und Rettungsleitstelle in Lüdenscheid ist mit doppelter Mannstärke besetzt, etwa 1600 ehrenamtliche und hauptamtliche Kräfte der Hilfsorganisationen sind in Alarmbereitschaft. Im Gespräch erklärt Kreisbrandmeister Michael Kling, was er in den kommenden Tagen erwartet: „Aus meteorologischer Sicht ist der Sturm nicht so schlimm wie Kyrill, aber doch mit dem Sturmtief Frederieke vergleichbar.“

Allerdings erwartet der Chef der Feuerwehren im Kreis, dass die Baumbestände durch die Trockenheit wesentlich schlimmere Schäden erleiden als beim letzten großen Sturm. Um die Einsatzkräfte nicht unnötigen Gefahren auszusetzen, hat die Beseitigung von Bäumen, die Straßen und Wege versperren, keine so hohe Priorität mehr wie früher. So würde im Zweifel eher Straßen gesperrt und bei Tageslicht am Montag geräumt.

Den Menschen im Kreis rät er, zuhause zu bleiben und keinen Katastrophentourismus zu betreiben. Schnell könne es durch umherfliegende oder herabstürzende Gegenstände zu Verletzungen kommen. Dass die Wetterprognosen eine mehrtägige Gefahrenlage ankündigen, sieht er professionell gelassen: „Damit werden wir fertig“. Darauf sei man vorbereitet. Schon frühzeitig wurden nun die Gerätehäuser der Feuerwehren besetzt, für die einzelnen Bezirke auch die sogenannten Meldeköpfe in Betrieb genommen.

Quasi kleine Leitstellen, mit denen die einzelnen Einheiten sich selbst koordinieren. Somit werden auf der Koordinationsebene die Kapazitäten massiv gebündelt, außerdem erleichtern nicht selten die besonderen Ortskenntnisse der Feuerwehrleute den Ablauf der Einsätze.

Update, 18.42 Uhr:   Noch ist alles relativ ruhig. Laut Feuerwehr-Sprecher Jörg Weber gab es seit 16.40 Uhr sieben kleinere Sabine-Einsätze.

Stadtbrandmeister Martin Walter gab soeben bekannt, dass die Einsatzleitung der Feuerwehr ab 16 Uhr in den Startlöchern steht. Für 17 Uhr ist die Auslösung des Stadtalarms geplant, dann werden die Feuerwehr-Gerätehäuser mit Einsatzkräften in Bereitschaft besetzt sein.

Ausgerechnet auf dem Dukatenweg, Adresse der Feuer- und Rettungswache, musste die Einsatzkräfte einen Baum von der Straße räumen, damit die Kollegen aus dem Rettungsdienst wieder freie Fahrt für ihre Einsätze haben.

Die Leitstelle der Kreispolizeibehörde meldet bislang keine besonderen Vorkommnisse. Auf der Autobahn hingegen lagen gegen Mittag in Höhe der Raststätte Kaltenborn Teile von Baumkronen, die der Wind aus der Umgebung dorthin geblasen hatte. 

Die Autobahnmeisterei musste nach Angaben der Polizei die linke Fahrspur von Gehölzen freiräumen.

Von der Kanaren-Insel Teneriffa melden sich Lüdenscheider Urlauber, die eigentlich heute Abend zurückkehren wollten. Mehrere Flüge nach Deutschland seien gestrichen und auf morgen verschoben, heißt es. "Wir kümmern uns jetzt um ein Hotelzimmer und genießen einen zusätzlichen Strandtag."

Sturm Sabine: Schulen in Lüdenscheid geschlossen

- Wegen des angekündigten Orkantiefs „Sabine“ bleiben alle städtischen Kindertagesstätten und Schulen am kommenden Montag, 10. Februar, geschlossen. Das hat die Lüdenscheider Stadtverwaltung am Samstag beschlossen.

„Die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler geht vor. Wir wissen nicht, welche Ausmaße der Orkan in Lüdenscheid und Umgebung annehmen wird“, sagte Bürgermeister Dieter Dzewas. Das NRW-Schulministerium hatte am Freitag mitgeteilt, dass Schulträger und Schulleitungen den Unterricht am Montag wegen des angekündigten Unwetters ausfallen lassen dürfen.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) sagt orkanartige Böen voraus, die ab Sonntagnachmittag über Nordrhein-Westfalen hinwegfegen sollen. In der Nacht zu Montag soll das Orkantief seinen Höhepunkt erreichen - mit Windgeschwindigkeiten von über 120 Stundenkilometern sowie vereinzelten Gewittern und Starkregen. „Am Montag lässt der Wind zögerlich nach, es bleibt aber bis in den Mittwoch stürmisch“, teilt der DWD auf seiner Homepage mit.

Außerdem berichten wir hier in einem Sturm-News-Ticker über die Auswirkungen von Sturm Sabine in ganz NRW.

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