Stützmauer: Nach Steineklau Verzögerung

Wild wuchert das Unkraut zwischen den neuen Mauern. Die Umlage wird allerdings laut ZGW bald frisch bepflanzt.

LÜDENSCHEID ▪ Horst Schneider, Anwohner der Liebigstraße direkt gegenüber der Fernuni, ist empört: „Nach der Entfernung der meiner Meinung nach keineswegs einsturzgefährderten Stützmauer und dem Bau einer neuen, kleineren Mauer und einer weißen hässlichen Stützmauer darüber ist dieser Bereich zu einem Schandfleck geworden.“ Die Böschung sei überflüssigerweise blind abgeholzt worden, auf der weißen Stützmauer hätten sich bereits Graffitischmierer verewigt. „Jetzt sprießt hier das Unkraut“, ärgert sich Schneider über die seiner Meinung nach sinnlose Investition. „Damit hätte man besser Straßenlöcher ausgebessert.“

Andreas Beckmann vom Amt für Zentrale Gebäudewirtschaft (ZGW) weist die Kritik zurück. Verzögerungen beim Bau habe es gegeben, weil dem ausführenden Unternehmen genau auf Maß angefertigte Abdeckplatten für die Mauer gestohlen worden seien. Es dauerte allein sechs Wochen, bis sie nachgefertigt werden konnten. Die weißen Winkelsteinstützen seien zur Sicherung der Böschung notwendig, und die neue Bepflanzung der Fläche erfolge bald, nachdem der Hauptauftrag abgerechnet worden ist. Der Auftrag ist 3000 Euro unter dem angesetzten Budget von 50 000 Euro geblieben. „Die Stützmauer war übrigens stark einsturzgefährdet.“

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