Brügge

Stützmauer an der Volme wird doppelt so teuer

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Die letzten Meter der Stützmauer an der Volme in Brügge müssen noch einmal neu überplant werden.

Lüdenscheid - Die fast sanierte Stützmauer an der Volme in Brügge wird doppelt so teuer.  

Bei einem bis zu knapp zwei Meter dicken, zum Teil brüchigen Mauerwerk ist die Gefahr groß, dass während der Sanierung Schäden auftauchen, die nicht absehbar waren.

Diese Erfahrung hat der Stadtreinigungs-Transport- und Baubetrieb Lüdenscheid (STL) bei der Erneuerung der Stützmauer an der Volme am Brügger Bahnhof gemacht. „Gerade bei den letzten 20 bis 30 Metern haben sich Probleme ergeben, die so nicht vorhersehbar waren“, sagt Karsten Koppmeier, der die Arbeiten koordiniert. 

„Hier hat sich herausgestellt, dass der Tiefbau aufwendiger ist als erwartet. Die alte Mauer ist dort nach unten zur Volme hin dicker und muss entsprechend stärker stabilisiert werden.“

Kostenrahmen von 200.000 Euro nicht haltbar

Normalerweise sei die Stützmauer auf ihrer gesamten Länge von 240 Metern im oberen Bereich 1,20 Meter dick und werde nach unten zur Volme hin 1,80 Meter breit. Bei den letzten Metern liege die Breite allerdings bei 2,40 Meter. „Wir werden das letzte Stück jetzt neu überplanen und entsprechend im Frühjahr stabil wieder herstellen.“ 

Nach der ersten Prüfung der Mauer im Jahr 2014 war zwar deutlich geworden, dass die jahrzehntealte Mauer saniert werden müsse, aber während der Arbeiten sei schnell klar geworden, dass der geschätzte Kostenrahmen von 200.000 Euro nicht zu halten sei. Der Untergrund erwies sich als zu brüchig. Die Sanierung wurde großflächiger als erwartet.

Daher bewilligte der Rat, wie berichtet, 250 000 Euro mehr, um die Schäden zu beheben. Während die Erneuerung der Straße, die Herstellung des Zentralen Omnibusbahnhofs und des Parkplatzes durch den Verband Nahverkehr Westfalen Lippe (NWL) zu 90 Prozent und so mit 2,1 Millionen Euro gefördert worden waren, fiel die Sanierung der Stützmauer nicht in die Förderung.

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