"Thunder from Down Under": Stöhnerchen auf der bequemen Liege

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Weniger schüchterne Damen wurden gern auf die Bühne und in die Horizontale gebeten.

Lüdenscheid - Im Theatersaal des Kulturhauses hatten am Dienstag die Mädels das Sagen. Unter dem Motto „Thunder From Down Under“ gehörte die Bühne für zwei Stunden einer Truppe von sechs australischen ebenso durchtrainierten wie tanz- und stripfreudigen Herren, die das Blut der anwesenden Damen auf ganz unterschiedliche Weise in Wallung brachten.

Lediglich gut 100 Zuschauerinnen waren ins Kulturhaus gekommen, die sich zu weitläufig im großen Theatersaal verloren. Der Bitte einer Mitarbeiterin, doch nach vorne zu kommen und die Reihen ein wenig zu füllen, kamen die Damen unverständlicher Weise nur zögerlich nach, obwohl die Tickets vorne doch eigentlich deutlich teurer waren als auf den hinteren Rängen.

Aber die Sorge für die weiter hinten sitzenden Damen, keine Beachtung bei den Akteuren zu finden, war unbegründet. Die leicht bekleidete Truppe aus Australien ließ auch sie nicht im Stich und sorgte, nach einem kurzen Eröffnungsstrip in Uniform auf der Bühne, durch intensive Abstecher ins Publikum dafür, dass der Adrenalinpegel aller weiblichen Fans konstant auf hohem Level blieb und Schreie der Begeisterung durch den sonst eher durch förmliche Atmosphäre bestechenden Theatersaal hallten.

Thunder From Down Under, Kulturhaus

Manch eine der weniger schüchternen Damen wurde von den leicht bekleideten, muskelgestählten Herren auch galant auf die Bühne geleitet, wo sie eine heiße Spezialbehandlung in der Horizontalen auf einer bequemen Liege erwartet. Gleich mehrere ausgewählte Damen konnten sich über den Abend hinweg über eine solche Spezialbehandlung freuen.

Der Moderator, der zwischen den Auftritten der australischen Hünen nur kurze Gastspiele gab, unter anderem, um auf die Social-Media-Accounts der Truppe und darauf befindliche Gewinnspiele aufmerksam zu machen, bat drei Damen auf die Bühne. Ob die von vornherein wussten, dass sie sich eine Fake-Orgasmus-Competition liefern sollten? Schließlich kamen nicht nur bei einer ganz besonders aufgeregt an ihrem T-Shirt zupfenden jungen Dame, sondern letztlich auch bei ihren etwas mutigeren Konkurrentinnen im Ganzen doch eher zurückhaltende Stöhnerchen zum Vorschein. 

„Tu einfach so, als hättest du dir den Zeh angestoßen“, kam ein mäßig hilfreicher Vorschlag aus dem Publikum. Alle drei Mädels konnten sich über einen Thunder-From-Down-Under-Kalender freuen, während Gewinnerin Beate im Anschluss an die Show auch noch ein Profi-Foto mit der explosiven Truppe aus Känguru-Land schießen durfte.

Insgesamt lieferten die sechs durchaus versierten Tänzer über die gesamte Strecke genau jenes Entertainment, das ihre Fans erwarteten, und sorgten trotz des Umstandes, das ein wenig mehr Publikum nicht geschadet hätte, bei der Zielgruppe für gute Laune und beste Unterhaltung.

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