Stricken für Patienten statt Gymnastikübungen

Erika Nestler strickt Mützen und Söckchen für Patienten.

Lüdenscheid - Alle paar Monate besucht Erika Nestler das Brustzentrum am Klinikum Lüdenscheid und bringt eine Riesentüte selbstgestrickter Mützen in allen Größen und Farben sowie kleine Söckchen vorbei, die das Team des Brustzentrums an Chemopatientinnen beziehungsweise an die Neugeborenenstation zum Verteilen weitergibt.

Aufgrund ihrer Arthrose in den Händen sollte sie Gymnastikübungen mit einem kleinen Gummiball machen, erzählt die 86-Jährige. Das fände sie aber viel zu langweilig und habe sich deshalb überlegt, etwas Sinnvolles zur Beweglichkeit ihrer Finger zu tun – und strickt lieber ganz selbstlos für die großen und kleinen Patienten.

„Ein nennenswertes Ehrenamt ganz im Verborgenen“, findet das Team des Brustzentrums. „Dafür wollen wir uns einmal öffentlich ganz herzlich bei Erika Nestler bedanken – und vielleicht bringt ihr Beispiel ja so manchen Leser auf die Idee, auch etwas Gutes für seine Mitmenschen zu tun.“

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