Streit zwischen Klinikum und Stadt: Kompromiss gefunden

Lüdenscheid - In Sachen Brandschutzmängel im Klinikum Hellersen stehen die Zeichen weiter auf leichte Entspannung.

Nach jahrelangen Streitigkeiten zwischen Stadt und Klinikleitung über die Behebung baulicher oder struktureller Sicherheitsdefizite im Haupthaus des Krankenhauses hatten sich die Parteien kürzlich auf ein gemeinsames Vorgehen geeinigt. 

Dazu gehörte auch die Beauftragung eines Sachverständigen. Nun hat die Klinikleitung den jüngsten LN-Bericht dazu inhaltlich bestätigt. 

In einer Erklärung dazu heißt es unter anderem: „Der Fachmann wird das vorhandene Brandschutzkonzept des Klinikums begutachten. Außerdem soll er beurteilen, ob und inwieweit anstehende bauliche Maßnahmen des Klinikums aus Sicht des vorbeugenden und baurechtlichen Brandschutzes genehmigt werden könnten. 

Mit den baurechtlichen Vorgaben der Stadt Lüdenscheid in Sachen Brandschutz wird sich der Prüfsachverständige ebenfalls auseinandersetzen. Der Experte soll seine Arbeit so schnell wie möglich aufnehmen.“ 

Die Ergebnisse sollen in drei Monaten vorliegen. Auf dieser Basis würden das Klinikum und die Stadt Lüdenscheid dann das weitere Vorgehen festlegen. 

Kliniksprecherin Corinna Schleifenbaum weiter: „Beide Parteien setzen damit die konstruktive und lösungsorientierte Zusammenarbeit der vergangenen Wochen fort.“ Dass parallel juristische Auseinandersetzungen geführt werden, bleibe davon unberührt, erklären Klinikum und Stadtverwaltung. 

Weil es sich um ein laufendes bauordnungsrechtliches Verfahren handelt, würden beide Seiten zunächst keine weiteren Informationen zur Sache herausgeben.

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